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Eine mutmaßliche Schusswaffe aus einem fahrenden Auto hat am Freitagabend einen größeren Polizeieinsatz im Raum Lindau ausgelöst. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass es sich um eine täuschend echt aussehende Wasserpistole handelte.

Am späten Freitagabend wurde der Polizeiinspektion Lindau von einem Passanten mitgeteilt, dass am Berliner Platz eine Person eine Schusswaffe aus einem fahrenden Fahrzeug halten würde. Der blaue Audi RS sei anschließend in Richtung Lindauer Insel gefahren. Auf Grund einer möglichen Gefährdungslage wurde umgehend durch Streifen der Polizeiinspektionen Lindau und Lindenberg sowie der Grenzpolizei und Bundespolizei nach dem Fahrzeug gefahndet. Dieses wurde nach etwa 15 Minuten im Bereich Weißensberg im Rahmen der Fahndung angetroffen und kontrolliert. Hierbei konnte bei einem 17-Jährigen eine elektrisch betriebene Wasserpistole aufgefunden werden, die einer echten Waffe täuschend ähnelt. Die sogenannte Anscheinswaffe wurde zusammen mit einem Schalldämpferaufsatz sichergestellt, da sie den Eindruck einer echten Schusswaffe erweckt. Bei einer 19-Jährigen, die sich ebenfalls im Fahrzeug befand, wurde zudem ein verbotenes Pfefferspray sichergestellt. Beide Personen müssen sich wegen Verstößen nach dem Waffengesetz verantworten. Den 17-Jährigen erwartet zudem eine Anzeige wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Zeugen, die den blauen Audi ebenfalls wahrgenommen haben, mögen sich bitte mit der Polizei Lindau unter der Tel: (08382) -9100 in Verbindung setzen. (PI Lindau)
Geschrieben von: Stefanie Eller
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