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Der Standort von Voith Turbo in Sonthofen
(Bildquelle: AllgäuHIT | Christoph Fiebig)
 
Oberallgäu - Sonthofen
Montag, 14. Oktober 2019

Voith schließt 2020 Werk in Sonthofen

Der Maschinen- und Anlagenbauer "Voith Turbo" schließt Ende September 2020 sein Werk in Sonthofen. Entsprechende Informationen von Radio AllgäuHIT bestätigte die Muttergesellschaft im baden-württembergischen Heidenheim am Montagvormittag. Die Angestellten seien am Morgen in entsprechenden Informationsveranstaltungen unterrichtet worden. Deutschlandweit seien mehrere Standorte betroffen, so Unternehmenssprecher Lars A. Rosumek. Bundesweit sollen 230 Stellen abgebaut und 370 weitere verlagert werden. Als nächster Schritt soll mit den Betriebsräten gesprochen werden, um entsprechende Maßnahmen für die Angestellten auf den Weg zu bringen. Unter anderem soll ein Sozialplan erarbeitet werden. Die "BHS Sonthofen GmbH" am gleichen Standort ist nicht betroffen. Unterdessen will der Betriebsrat vor Ort bei Voith um den Standort Sonthofen kämpfen. Etwa 520 Mitarbeiter sind bei Voith in Sonthofen beschäftigt.

Der Schlussstrich für Sonthofen und zwei weitere Produktionsstandorte sei am Samstag gefallen, heißt es. Unternehmenssprecher Rosumek sprach von einer "sehr schmerzhaften Entscheidung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Sonthofen", die man bedauere. Im Mittelpunkt des am Montagmorgen vorgestellten Maßnahmenpakets steht die Straffung der Produktionsbasis in Deutschland, so Voith per Pressemitteilung. Ziel ist es, zentrale, leistungsstärkere Standorte zu schaffen, an denen wesentliche Teile der Produktion gebündelt werden.

„Voith Turbo sieht sich mit einem steigenden Wettbewerbs- und Margendruck konfrontiert. Gleichzeitig steigt auch der Investitionsbedarf kontinuierlich, um in den von Voith Turbo belieferten Industrien unsere Position als Technologie- und Innovationsführer zu behaupten. Mit dem geplanten Maßnahmenpaket wollen wir Voith Turbo effizienter und schlagkräftiger aufstellen und so die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Konzernbereichs nachhaltig sichern“, sagte Dr. Uwe Knotzer, Vorsitzender der Geschäftsleitung Konzernbereich Turbo.

Dr. Uwe Knotzer weiter: „Der Konzernbereichsleitung von Voith Turbo ist bewusst, dass die geplanten Einschnitte an den betroffenen Standorten sehr schmerzhaft sind. Und wir wissen auch um die Verantwortung, die wir als Unternehmen tragen. Deshalb wollen wir die anstehendenden Veränderungen in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern vor Ort so fair und sozialverträglich wie möglich umsetzen. Gleichzeitig sind wir fest davon überzeugt, dass die geplanten Maßnahmen unumgänglich sind, um Voith Turbo auch künftig in einem sich schnell wandelnden Umfeld auf der Erfolgsspur zu halten.“


Der Radio-Programmbeitrag zum Nachhören:



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bhs voith schliessung stilllegung


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