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Im Sommer stand auch ein Picknick für die Mindelzwerge auf dem Programm
(Bildquelle: AllgäuHIT/ Foto: Patricia Bäurle)
 
Unterallgäu - Mindelheim
Donnerstag, 21. September 2017

Betriebskinderkrippe in Mindelheim wird gut angenommen

30 Mindelzwerge werden in zwei Gruppen betreut

Eine geeignete Betreuung in einer Kinderkrippe zu finden, stellt Eltern oftmals vor Herausforderungen. Schließlich möchte man seinen Nachwuchs in guten Händen wissen und nicht immer ist es leicht, einen Krippenplatz zu finden. Die Betriebskinderkrippe Mindelzwerge nimmt Kinder von Beschäftigten des Landratsamts Unterallgäu, der Kreiskliniken Unterallgäu sowie der Grob-Werke auf.

Seit 2015 gibt es die Mindelzwerge unter der Trägerschaft der Johanniter in dem Gebäude in der Kaufbeurer Straße. Der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather hatte sich nachdrücklich für den Bau der Krippe eingesetzt. Finanziert wurde die Krippe mit einem Zuschuss des Freistaats Bayern von 739.500 Euro. Die Firma Grob beteiligte sich mit 250.000 Euro. Die restlichen Kosten von 310.500 Euro trug der Landkreis. Die Kreiskliniken stellten das Baugrundstück zur Verfügung. Das Angebot wird auch im neuen Krippenjahr gut angenommen: Fast alle Plätze sind vergeben. „Ich freue mich, dass wir so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern“, sagt Weirather.

Laut der jährlichen Umfrage sind die Eltern mit der Betreuung sehr zufrieden. Auf die Frage, was ihren Kindern am besten gefällt, wird nicht nur der vertrauens- und liebevolle Kontakt zwischen den Kindern und den Erziehern angesprochen, sondern auch das pädagogische Konzept, die Atmosphäre und die Räumlichkeiten positiv hervorgehoben. „Wir haben bei der Befragung wieder sehr gut abgeschnitten. Wir freuen uns über die guten Rückmeldungen der Eltern. Trotzdem überdenken wir unsere Konzepte natürlich ständig neu“, so Patricia Bäurle, Leiterin der Betriebskinderkrippe Mindelzwerge. Auch die Möglichkeit zur Umbuchung der Betreuungszeit während des Jahres wird geschätzt. Eine Mitarbeiterin des Landratsamts und Mutter eines Krippenkindes sagt: „Ich freue mich, dass mein Arbeitgeber dieses tolle und flexible Angebot ermöglicht.“

Immer im Mittelpunkt stehen Kinder und Eltern. Ihre Bedürfnisse wandeln sich häufig. „Uns ist es wichtig, jedes Kind individuell zu fördern und diese Förderung optimal in den Alltag zu integrieren“, so Bäurle. Deshalb werde in der Krippe der Johanniter situationsorientiert gearbeitet. Die pädagogische Planung richtet sich nach der Lebenswirklichkeit und der Erfahrungswelt der Kinder. „Wir möchten jedes Kind dort abholen, wo es gerade steht und es ein Stück seines Weges begleiten. Denn wir sehen uns gemeinsam mit den Eltern in einer Erziehungspartnerschaft“, sagt Bäurle. Dies könne nur mit einer transparenten Kommunikation zwischen Eltern und den Erziehern funktionieren. Durch regelmäßige Beobachtungen, Dokumentationen und Elterngespräche wird sichergestellt, dass beide Seiten immer gut über das Kind informiert sind. Eine offene Kommunikation gewährleiste, dass alle Bedürfnisse der Kinder und Eltern gekannt und befriedigt werden.

Plätze können auch während des laufenden Krippenjahres vergeben werden. Wer Interesse an einem Platz in der Betriebskinderkrippe Mindelzwerge hat, wendet sich telefonisch an Patricia Bäurle, Telefon (0 82 61) 7 39 68 47. (PM)

 

 

 

 

 


Tags:
betriebskinderkrippe mindelzwerge johanniter allgäu



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