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Antti-Jussi Miettinen (rechts) trifft ins Starbulls-Gehäuse
(Bildquelle: ECDC Memmingen)
 
Unterallgäu - Memmingen
Freitag, 24. Januar 2020

ECDC Memmingen will Siegesserie weiter fortsetzen

Heute Abend kommt es am Memminger Hühnerberg zum Allgäu-Bodensee-Derby gegen den EV Lindau. Die Indians wollen ihren tollen Lauf fortsetzen und auch gegen die „Islanders“ punkten. Coach Waßmiller steht voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung. Am Sonntagabend tritt der ECDC Memmingen dann in Rosenheim zum Auswärtsspiel an. In Oberbayern bekommen es die Indianer mit einem ihrer ärgsten Verfolger zu tun. Ein Fanbus rollt, die Partie kann auch im Stream verfolgt werden.

Das vorletzte Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison steigt am Freitag in der Maustadt. Der ECDC Memmingen geht, wie fast immer in den vergangenen Wochen, als Favorit in die Begegnung. Die Gäste vom EV Lindau kommen außerdem mit einigen kleineren Problemen nach Memmingen. Auch wenn die letzte Partie in der Overtime gegen die Selber Wölfe gewonnen werden konnte, so ist das Team vom Bodensee durch mehrere Niederlagen in den letzten Wochen aus den Playoff-Plätzen gerutscht. Einen Punkt hinter dem achtplatzierten VER aus Selb benötigt die Mannschaft von Trainer Franz Sturm jeden Zähler und wird in Memmingen entsprechend auftreten. Aus einer geordneten Defensive sollen schnelle Konter zum Erfolg führen, wie es bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag gelang, als die Indians am Bodensee in der letzten Minute besiegt werden konnten. Ob der Lindauer Topscorer Brent Norris, nach Ausfall am letzten Wochenende, wieder fit ist, werden die Memminger wohl erst kurz vor dem Spiel erfahren. Ansonsten werden es seine Sturmkollegen Andreas Farny, Simon Klingler oder der junge Ludwig Nirschl für die „Islanders“ richten müssen.

Bei den Indians sieht es so aus, als könnte Trainer Sergej Waßmiller auf den gesamten Kader zurückgreifen. Auch Dennis Neal, der am vergangenen Sonntag kurzfristig wegen Krankheit passen musste, befindet sich wieder im Training. Ebenfalls wird mit einem Einsatz von Dennis Miller geplant, daher dürfte sich an der Formation im Sturm wenig ändern. Die Offensive wird trotzdem am Freitag etwas im Fokus stehen, wurden am letzten Wochenende doch vergleichsweise viele Chancen zu leichtfertig vergeben. Da das Team aber hervorragend verteidigte, reichte es zu fünf Punkten gegen Weiden und den SC Riessersee, welche den Vorsprung an der Tabellenspitze konstant bei acht Punkten erhielten, so dass die zahlreichen Zuschauer am Freitag erneut den Spitzenreiter der Oberliga-Süd anfeuern werden.

Da sich auch aus Lindau einige Fans angekündigt haben, steht einem stimmungsvollen Derby nichts mehr im Wege. Die Indians rechnen wieder mit einem gut besuchten Hühnerberg, wie es schon in den letzten Heimspielen der Fall war. Am Sonntag folgt dann die Partie bei den Starbulls Rosenheim (3.). Tickets fürs Derby am Freitagabend sind weiterhin im Vorverkauf sowie an den Abendkassen erhältlich.

 

 

Satte zehn Punkte Vorsprung sind es vor dem Wochenende auf die Starbulls Rosenheim, welche sich die Indians erarbeitet haben. Trotzdem gelten die Grün-Weißen, die auf Tabellenplatz 3 stehen, als größter Verfolger neben Deggendorf. Das Potenzial einer absoluten Spitzenmannschaft ist definitiv vorhanden an der Mangfall, zahlreiche Spieler mit hervorragender Vita stehen im Kader der Starbulls, welche auch von den Rahmenbedingungen als das Maß aller Dinge in der Oberliga-Süd gelten dürften. Mit Alexander Höller verfügt das Team von Trainer John Sicinski über einen Ausnahmekönner im Sturm, der von prominenten Namen wie Josh Mitchell, Michael Baindl oder Maximilian Vollmayer unterstützt wird. In der Defensive haben die Starbulls auch noch einmal nachgelegt und mit Dennis Schütt eine tolle Ergänzung an Land gezogen, aufgrund einer Verletzung von Torhüter Steinhauer, kam unter der Woche mit Andreas Mechel ein DEL2-erfahrener Torhüter hinzu. Zu einem Wiedersehen mit dem Erfolgsgaranten der letzten Zeit, Ex-Indianer Tadas Kumeliauskas, wird es aber vermutlich nicht kommen. Er laboriert seit einiger Zeit an einer Verletzung und steht wohl nicht im Aufgebot der Rosenheimer.

Die Indians wollen ihre positive Bilanz gegen die Starbulls ausbauen. Bislang stehen ein Heimsieg am Hühnerberg sowie ein Erfolg im Penaltyschießen auswärts zu Buche. Gerade der späte Sieg in Rosenheim dürfte den Gastgebern gar nicht gefallen haben, waren die Indians doch lange Zeit den Hausherren optisch unterlegen. Mit der gleichen Effektivität und einer erneut starken Defensivleistung sind aber auch am Sonntag erneut Punkte drin für den Spitzenreiter der Oberliga-Süd. Ob die Indians dabei komplett auflaufen werden, oder Spieler an das DNL-Team der Augsburger Panther abstellen, entscheidet sich im Laufe des Wochenendes.
 

 

 


Tags:
ecdcmemmingen meisterrunde eishockey allgäu


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