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mit Thomas Häuslinger
 
 

Brandstiftung: Feuerwehrmann legt mindestens vier Brände selbst
02.01.2013 - 16:38
Schock bei einer Feuerwehr im ostallgäuer Lamerdingen. Ein 26-jähriger Feuerwehrmann hat gestanden, mindestens vier Brände selbst gelegt zu haben. Er wurde festgenommen.
Am frühen Morgen hatte eine Anwohnerin in Großkitzighofen einen anderen Anwohner beobachtet, der sich auffällig verhalten hatte. Eine konkrete Nachschau ergab schließlich, dass Holzscheite eines Brennholzstapels in Brand gesetzt worden waren. Sie alarmierte die Buchloer Polizei. Ihr Ehemann löschte das Feuer mit einem Eimer Wasser, ehe die Flammen auf eine angebaute Scheune übergreifen konnten.

Die Personenbeschreibung führte schließlich zur Ermittlung eines Tatverdächtigen. Aufgrund der Angaben der Zeugin nahmen die Beamten der Kriminalpolizei den 26-jährigen vorläufig fest. Eine Wohnungsdurchsuchung brachte entsprechendes Beweismaterial ans Licht. In seiner Vernehmung räumte der 26-jährige Beschuldigte die Tat ein. Weiterhin gestand der Mann die Brandlegung an einem Bauwagen in der Nacht zum 1. Mai 2012, die Inbrandsetzung eines Wohnmobiles im August 2012 und die Inbrandsetzung einer Hecke im September 2012. Alle Taten fanden im Bereich Großkitzighofen statt.

Der Tatverdächtige ist Angehöriger der örtlichen Feuerwehr und war bei den Einsätzen in die Löscharbeiten mit eingebunden. Er war nach eigenen Angaben bei den Taten jeweils stark alkoholisiert. Der Gesamtsachschaden beträgt 50.000 Euro.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten wurde er heute dem Haftrichter beim Amtsgericht Kempten vorgeführt, welcher einen Untersuchungshaftbefehl erließ.

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