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Ideenvorstellung der Schüler im Haus Oberallgäu im Rahmen des Bildungsangebotes 'Smart City' in Sonthofen
(Bildquelle: AllgäuHIT/Jo Scheunemann)
 
Oberallgäu - Sonthofen
Mittwoch, 25. Oktober 2017

Smart City Sonthofen - Szenario bis 2030

Jugendliche setzten sich mit der Zukunft ihrer Heimatstadt auseinander

 

Die Zukunft gehört ihnen – warum sie nicht also jetzt schon selbst gestalten? Das digitale Bildungsangebot Smart City – Zukunft mitdenken! der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0 ermöglicht Sonthofer Schülern genau das: Gestern und heute haben sich die Jugendlichen des Gymnasiums, der Realschule und der Mittelschule Sonthofen sowie der FOS Wirtschaft mit der Zukunft ihrer Heimatstadt auseinandergesetzt. In vier Workshops haben die Schüler gestern mit Experten Ideen entwickelt, um ihre Stadt smart und attraktiv zu gestalten – und sich dafür die Frage gestellt: Wie smart ist Sonthofen bis zum Jahr 2030?

So überlegten sich die Realschüler in dem Workshop smart tourism, was für ein neues Tourismuskonzept Sonthofen braucht, um Jugendliche anzulocken. Anregungen und Tipps gab es von den Allgäuer Gastgebern und young alps. Zum Thema smart living überlegten sich die Gymnasiasten gemeinsam mit dem Architekturforum Allgäu Visionen und FG Architektur, wie der Oberallgäuer Platz bis 2030 gestaltet werden soll. Die Mittelschüler haben mit der Stadt Sonthofen und FILI CONCEPT zu smart mobility ein Verkehrskonzept für das Jahr 2030 entwickelt. Die FOS-Schüler stellten sich zum Thema smart government die Frage, was eine moderne Stadtverwaltung eigentlich braucht. Dabei entwickelten die Jugendlichen ein Konzept für eine Verwaltungs-App. Unterstützt wurden sie dabei von der Stadt Sonthofen und Tramino. Die Ziele von Smart City – Zukunft mitdenken! wurden so klar erreicht: Die Schüler entwickeln digitale Zukunftsvisionen. Außerdem nehmen sie durch das Projekt aktiv am politischen Prozess ihrer Heimat teil.

Ihre Visionen haben die Jugendlichen dann heute auf einer Bürgerversammlung vorgestellt und zur Diskussion freigegeben. Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Hauptsponsors, der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, Christian Wilhelm, Erster Bürgermeister der Stadt Sonthofen, Dr. Gert Bruckner, Leiter der Abteilung Mittelstand, Handwerk, Tourismus im Bayerischen Wirtschaftsministerium, sowie Josef Rothärmel und Reinhard Gogl, Vorsitzende des Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Südliches Oberallgäu, haben sich die Ideen der Schüler angehört und waren sichtlich begeistert. So erklärte Dr. Christof Prechtel von bayme vbm auf der Veranstaltung:

„Das Projekt weckt bei Jungen und Mädchen aus Mittelschulen, Realschulen, Fachoberschulen und Gymnasien Interesse für Berufe der Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Jugendlichen befassen sich mit Herausforderungen im Bereich der Urbanisierung und entwickeln intelligente, digitale Lösungsvorschläge. Unsere Nachwuchskräfte brauchen diese Fähigkeiten. Denn nicht nur privat, sondern auch beruflich werden immer stärker digitale Kompetenzen verlangt.“

Am gleichen Strang zieht auch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie: Es fördert dieses und weitere digitale Projekte. Die Schirmherrschaft der Initiative hat Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner übernommen.

Projektträger der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0 mit 16 Bildungs- projekten ist das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw).
Ziel der Initiative ist  es, Kinder und Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Die Digitalisierung rückt dabei immer mehr in den Fokus: Neben Smart City – Zukunft mitdenken! hat die Initiative drei weitere Teilprojekte mit digitalem Schwerpunkt: game groupIT, StartApp und das DigiCamp. Weitere Informationen finden Sie unter www.tezba.de.

 

Über Technik – Zukunft in Bayern 4.0
Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0 hat seit 16 Jahren ein großes Ziel: Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern. In vielen Projekten – vom Kindergarten über Schulen bis zum Übergang in Ausbildung oder Studium –
soll das Interesse der Teilnehmer für technische, naturwissenschaftliche und digitale Zusammenhänge geweckt werden. Möglich machen das die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm (Hauptsponsor) und Wirtschaft im Dialog im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. (Träger). Die Schirmherrschaft hat Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner übernommen. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie fördert die Initiative.

Projektleitung Smart City – Zukunft mitdenken!:
Heike Pfeffer, Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V., Telefon: 089 44108-178; heike.pfeffer@bbw.de, www.tezba.de, www.facebook.com/technikzukunftinbayern4.0 (PM)

 


Tags:
smartcity bildungsangebot zukunft selbstgestalten schülerideen allgäu



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