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Fußball: Verdiente 1:2-Niederlage für Sonthofen in Unterföhring
11.03.2013 - 06:12
Der 1.FC Sonthofen zeigt in der laufenden Bayernliga-Saison weiterhin zwei Gesichter und bleibt seiner Auswärtsschwäche treu. Trotz Pausenführung setzte es beim heimstarken FC Unterföhring eine verdiente 1:2 Niederlage.
Die wenigen Zuschauer, die zu diesem Kunstrasenspiel gekommen waren, sahen zwei grundverschiedene Halbzeiten. Sonthofens Trainer Bernd Kunze kritisierte in der anschließenden Pressekonferenz die zweite Halbzeit seiner Mannschaft. „Bei dem Flachpassspiel der Hausherren sind wir nicht mehr richtig in die Zweikämpfe gekommen und haben einige Fehler produziert. Vor allem beim zweiten Gegentor befanden sich meine Spieler im kollektiven Tiefschlaf“, so der Coach. Vor der Pause hatten die Oberallgäuer noch alles im Griff gehabt. Da lieferten sie eine ordentliche Leistung ab und konnten die vorgegebene Taktik gut umsetzen. Sie störten früh und setzten mit ihren hohen und langen Bällen immer wieder Nadelstiche. Die 1:0 Führung durch ein tolles Tor von Etem Sahin in der 38. Minute war vollkommen verdient. Kurz zuvor war eine Ecke des Torschützen schon auf der Querlatte gelandet.

Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt. Unterföhring wurde stärker und die Sonthofer gerieten immer mehr unter Druck, weil sie ihre Linie total verloren hatten. In der 54. Minute rettete Torwart Bathrei gegen Cucic und der Nachschuss von Putta ging knapp vorbei. Auch gegen Tosun blieb der Gästekeeper Sieger. Machtlos war er jedoch beim Ausgleich des kurz zuvor eingewechselten Sichort (64.). Ebenfalls ein Einwechselspieler zeichnete sich für den zweiten Treffer der Hausherren verantwortlich. Zuvor leisteten die Gäste allerdings kräftige Hilfestellung, da sie den Ball im Toraus wähnten und alle stehen blieben, so dass Faber unbedrängt Flanken konnte, ehe Bracher das Leder mit dem Kopf zum 2:1 verlängerte. Der FCS warf nun alles nach Vorn und kam noch zu einer strittigen Situation als Thum im Strafraum von Hinten umgestoßen wurde. Der Elfmeterpfiff des Unparteiischen blieb aber aus. Weil Unterföhring in der Schlussphase einige gute Konterchancen ausließ, änderte sich am Ergebnis nichts mehr.

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