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Eishockey: Towerstars holen Langwieder - Morris muss Team verlassen
26.09.2012 - 11:58
Mit dem 25-jährigen Verteidiger Stefan Langwieder haben sich die Ravensburg Towerstars Verstärkung in die Defensive geholt.
Der gebürtige Münchner wechselt vom EBEL-Club Graz nach Ravensburg und unterschrieb am Dienstag einen Vertrag für diese Saison. Stefan Langwieder empfiehlt sich mit 246 Spielen in der DEL, dort war er vier Jahre lang bei den Iserlohn Roosters unter Vertrag. Zuvor spielte der 1,84 Meter große Abwehrspieler bei den Adler Mannheim, wo er sich über die DNL Jungadler für das Profiteam empfehlen konnte. 2006/07 sammelte der gebürtige Münchner auch Erfahrung in der nordamerikanische Juniorenliga WHL und bestritt dort 52 Spiele für die Portland Winterhawks.

Dass Stefan Langwieder äußerst talentiert ist, war in den letzten Jahren auch den Nachwuchstrainern des Deutschen Eishockey Bundes nicht verborgen geblieben. Langwieder trug in der U17 bis U20 17 Mal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Eine klare Empfehlung kam auch vom letztjährigen Towerstars Coach Uli Liebsch, der ihn aus seiner Zeit in Iserlohn kennt. „Wir wollen mit dieser Maßnahme der Defensive mehr Tiefe geben, weil wir durch die Verletzungen und Ausfälle in der Vorbereitung und auch jetzt durch Matt Kelly durchaus Handlungsbedarf erkennen konnten“, erklärte Geschäftsführer Rainer Schan. Auch Trainer Petri Kujala sieht im neuen Mann wichtige taktische Aspekte: „Stefan ist Rechtsschütze, das eröffnet uns auch mehr Optionen für das Powerplay“, erklärte der Coach.

Stefan Langwieder begab sich nach Unterzeichnung seines Auflösungsvertrages in Graz zunächst in seinen Heimatort Peißenberg, er wird am Mittwochmorgen aber erstmals mit dem Ravensburger Team trainieren und am Freitag gegen Landshut auch erstmals mit der Rückennummer 56 zum Einsatz kommen.

Ty Morris erhält kein Vertragsangebot
Aufgrund der Überlegungen, den Schwerpunkt einer Kaderverstärkung auf die Defensive zu legen, musste leider die Entscheidung gegen den deutsch-kanadischen Stürmer Ty Morris fallen. Eine Verpflichtung sowohl von Morris und Langwieder war zum einen aus finanziellen Gründen nicht möglich, zudem hätte dies junge Spieler in der Aufstellung weiter nach hinten rücken lassen. „Wir wollen von unserem Weg nicht abgehen, junge Spieler in Verantwortung zu haben“, betonte hierzu Trainer Petri. Auch die Geschäftsführung stellte noch einmal klar, dass Einsatz und Leistung bei Ty Morris gestimmt und nicht den Ausschlag gegeben hatten: „Natürlich ist es jetzt schade für ihn, aber wir mussten die Entscheidung leider in allen Richtungen abwägen“, sagte Geschäftsführer Rainer Schan.

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