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Kein Löschwasser: Schwieriger Einsatz für die Feuerwehr bei Großbrand in Dietmannsried - 600.000 Euro Schaden
08.03.2013 - 07:44
Es muss ein dramatischer Anblick gewesen sein: Schon von weitem war der Brand eines ehemaligen Wohngebäudes samt Stallungen in Langenzeil bei Dietmannsried zu sehen. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig.
Für die Einsatzkräfte dürfte es nicht leicht gewesen sein, einen kühlen Kopf zu behalten. Schließlich musste zuerst geklärt werden, ob Menschen und Tiere sich noch in dem in Vollbrand stehenden Gebäude aufhalten. 40 Tiere konnten schließlich in Sicherheit gebracht werden, Personen hatten sich nicht in den Stallungen aufgehalten.

Löscharbeiten konnten lange nicht beginnen
Parallel dazu sollten die Löscharbeiten starten, doch hier gab es die größten Probleme: Es stand nicht ausreichend Wasser zur Verfügung. Eine über zwei Kilometer lange Schlauchleitung musste verlegt werden. Und es gab noch einen weiteren Rückschlag: Eine offene Stromleitung verhinderte ein schnelles Löschen aus den Wassertanks der Feuerwehr. Ein Mitarbeiter des zuständigen Stromunternehmens musste erst die Leitung unterbrechen, damit die Löscharbeiten starten konnten. Wertvolle Zeit war da schon verstrichen. Zu retten gab es an dem ehemaligen Wohnhaus mit den Stallungen nichts mehr. Sogar Mauern stürzten inzwischen ein. Doch die Feuerwehr verhinderte erfolgreich ein Übergreifen auf das angrenzende neue Wohnhaus.

Drei Verletzte und 600.000 Euro Schaden
Zwei Personen mussten mit leichten Rauchgasvergiftungen behandelt werden. Ein Feuerwehrmann erlitt außerdem einen Kreislaufzusammenbruch. Insgesamt waren 150 Kräfte der Feuerwehren aus Dietmannsried, Überbach, Haldenwang, Lauben und Börwang im Einsatz. Der Sachschaden wird aktuell auf rund 600.000 Euro geschätzt. Die Brandermittler der Kriminalpolizei Kempten wollen ihre Ermittlungen heute Nachmittag aufnehmen.

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