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Fußball: Gelingt FC Memmingen in Aschaffenburg der Befreiungsschlag?
24.08.2012 - 08:39
Am 9. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern hofft der FC Memmingen auf einen Befreiungsschlag.
Es geht zur Viktoria nach Aschaffenburg gegen die zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Punktspiel ausgetragen wird. Anpfiff ist am Samstag um 14 Uhr im Stadion „Schönbusch“, das in den 1980iger Jahren auch schon Zweitliga-Fußball gesehen hat.

Der Gegner: Aschaffenburg liegt in Bayern, fußballerisch gehörte die Viktoria bis diesen Sommer ununterbrochen dem Hessischen Fußballverband an, bis das verlockende Regionalliga-Angebot kam. Die Qualifikation wurde geschafft, als Antonio Abbruzzese neben dem Präsidentenposten auch noch das Traineramt übernahm. Daran hat er so viel gefallen gefunden, dass er das Funktionärsamt abgab und sich nur noch um das Sportliche kümmert. Nach einem Auswärtssieg beim SC Eltersdorf will Aschaffenburg zu Hause jetzt nachlegen. „Memmingen ist ein guter Gegner, der wesentlich besser ist als der 15. Tabellenplatz“, warnt Abbruzzese. Für die Viktoria gibt es Verstärkung: Der bosnische Defensivmann Murat Sejdovic ist erstmals spielberechtigt.

Die Sturmmisere: Nur acht Gegentore in acht Spielen ist eigentlich eine ordentliche Bilanz. Beim FC Memmingen krankt es vorne – nur sieben erzielte Treffer sprechen eine deutliche Sprache. In den vergangenen Wochen wurde zwar der eine oder andere Stürmer im Probetraining getestet. Passendes war aber nicht dabei. „Wir werden nur jemanden verpflichten, der uns wirklich weiterbringt“, stellt der sportliche Leiter Jürgen Wassermann klar. Ende der Transferzeit ist am 31. August. Wahrscheinlicher ist die andere Variante mit den zweifelsohne vorhandenen jungen Talenten konsequent weiterzuarbeiten, damit sie sich entwickeln. „Auch ein Candy Decker ist nicht als Topstürmer geboren worden“, sagt Wassermann. Zweifelsohne wiegt der Ausfall von Decker schwer. Ein echter „Knipser“ ist derzeit nicht in Sicht.

Das Personal: FCM-Trainer Esad Kahric muss die Abwehrkette umbauen, weil Daniel Böck nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Fürth II zuschauen muss. Ob Denis Wassermann oder Marc Hänschke die Lücke schließen wird, ließ sich Kahric noch offen.

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