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Terminal des Memminger Flughafen
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Memmingen
Mittwoch, 26. November 2014

Allgäuer Politiker besuchen Memminger Flughafen

Luftverkehrssteuer sorgt für Schwierigkeiten

Regionalflughäfen spielen eine entscheidende Rolle für eine flächendeckende
Infrastruktur und dienen der regionalen Daseinsfürsorge. Deshalb sollten der
gesamten Branche nicht noch mehr Steine in den Weg gelegt werden.

Darin waren sich der Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange aus Nordschwaben, der auch
als verkehrspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag fungiert,
sowie sein Kollege Stephan Stracke aus dem Ostallgäu und Klaus Holetschek,
der für die Region Memmingen/Unterallgäu im Bayerischen Landtag sitzt, mit
ihren Gastgebern bei einem Besuch des Allgäu Airport einig. „Wir wollen
insbesondere den großen Brocken Luftverkehrssteuer ganz aus dem Weg räumen“,
betonte Ulrich Lange in Memmingen. „Eine Steuer, die die
Wettbewerbsfähigkeit unserer Airlines und des Standorts Deutschlands
insgesamt gefährdet, gehört abgeschafft“, lautet seine Forderung. 

Auch Ralf Schmid, Geschäftsführer des Allgäu Airport und Vorsitzender der
Interessensgemeinschaft der regionalen Flugplätze e.V. (IDRF), unterstrich
die Bedeutung einer dezentralen Luftverkehrsinfrastruktur für die regionale
Wirtschaft, die mit individuellen Geschäftsflügen von einem dichten Netz an
Airports in Europa profitiert. Das europäische Beihilferecht müsse so
realitätsnah bleiben, dass die Öffentliche Hand auch weiterhin solche
Einrichtungen unterstützen könne, die bisher, wie im Fall Memmingen,
weitgehend von privaten Gesellschaftern getragen wurden. Diese Besonderheit
hob Klaus Holetschek nochmals besonders hervor. „Gerade die Unternehmer aus
der Region Allgäu / Schwaben haben Mut und Weitsicht bewiesen, sich dem
Konversionsprojekt Allgäu Airport anzunehmen. Nur durch diese
Unternehmerinitiative verfügt die Region Memmingen nun über eine
Verkehrsdrehscheibe mit einem enormen Wetterbewerbsvorteil“. 

Einigkeit herrschte zudem darüber, dass kleine Flughäfen als dezentrale
Einrichtungen sehr viel tiefer in der Region verwurzelt seien. „Wir freuen
uns sehr, wenn sich verantwortliche Politiker selbst ein Bild über die
Gegebenheiten von Flughäfen und Verkehrslandeplätzen verschaffen“, betonte
Ralf Schmid, der in seiner Verbandsfunktion für über 70 Flugplätze spricht.
Mit der reinen Verkehrsabwicklung verdiene kaum ein Flughafen schwarze
Zahlen, da neben den Investitionen erhebliche Kosten für den laufenden
Betrieb wie Flugsicherung, Luftsicherheit und Brandschutz auftreten. Kleine
Flughäfen und Verkehrslandeplätze verfügen meist nicht über große Flächen
und Gewerbeparks neben der Start- und Landebahn wie große internationale
Airports. Diese verdienen ihr Geld mehr und mehr über Vermietung und
Verpachtung von Immobilien, Parkraumbewirtschaftung und der Vermarktung von
Werbeflächen. MdB Stephan Stracke betonte: „Wir müssen verkehrspolitische
Entscheidungen so fällen, dass Wirtschaft und Gesellschaft davon auf
möglichst breiter Ebene profitieren. Der Allgäu Airport war eine kluge
Entscheidung, und wir tun gut daran, den Airport weiter zu unterstützen.“


Tags:
flughafen allgäu steuer wirtschaft



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