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mit Thomas Häuslinger
 
 
Imagekampagne des Handwerks zur Nachwuchswerbung
(Bildquelle: HWK Schwaben)
 
Kempten
Donnerstag, 17. Oktober 2013

Dritte Quartalsumfrage im regionalen Handwerk

Die Zufriedenheitswerte der Handwerker im Allgäu und dem gesamten Regierungsbezirk Schwaben sind im dritten Quartal noch einmal leicht gestiegen. 92 Prozent der befragten Handwerksbetriebe halten ihre aktuelle Geschäftslage für gut oder befriedigend. Allerdings zeigt der Blick auf die Umsatz- und Auftragsentwicklung, dass das Wachs­tumstempo nachgelassen hat.

Ausbaugewerbe überdurchschnittlich stark
Unter Schwabens Handwerksunternehmen herrscht weiter großer Optimismus. Waren noch vor drei Monaten 89 % der Betriebe positiv gestimmt, so sind es im dritten Quartal drei Prozentpunkte mehr. Nur 8 % bewerten ihre Geschäftslage als schlecht. Im Branchenvergleich meldet das Ausbaugewerbe die höchsten Zufriedenheitswerte. 97 % geben positive Noten. Es folgen die Nahrungsmittelhandwerke und das Bauhauptgewerbe mit ebenfalls überdurchschnittlichen Beurteilungen ihrer Geschäftslage.

Umsätze nicht mehr so schwungvoll
Die Umsatzdynamik lässt nach. Lediglich 20 % der Unternehmen melden ein Plus, vor drei Monaten waren es noch 30 %. Der Anteil der Unternehmen mit rückläufigen Umsätzen (16%) hat sich erfreulicherweise nicht verändert. Ähnliches gilt für die Entwicklung der Auftragseingänge. Der Anteil der Betriebe, die eine Zunahme melden, ist von 28 % auf 18 % zurückgegangen. Die Auftragsbücher sind nicht mehr ganz so gut gefüllt. Die durchschnittliche Auftrags­reichweite liegt bei 6,4 Wochen und damit deutlich unter dem Wert des Vorquartals von 7,6 Wochen.

Klare Absage an Steuererhöhungen
Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) warnt: „Die schwächere wirtschaftliche Entwicklung ist ein ernst zu nehmendes Warnzeichen. Die finanzielle Leistungsfähigkeit unserer handwerklichen Unternehmen darf keinesfalls durch Steuererhöhungen beschnitten werden. Das wäre absolut wachstumsfeindlich und damit kontraproduktiv. Durch Steuererhöhungen werden weder Investitionen gefördert noch Arbeitsplätze geschaffen.“

Erfreuliche Entwicklung am Arbeitsmarkt
Im dritten Quartal gab es zahlreiche Neueinstellungen. Quer über alle Branchen haben 16 % der schwäbischen Unternehmen in den vergangenen drei Monaten neue Mitarbeiter eingestellt. Vor allem im Bau- und Ausbaugewerbe wurden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Dagegen mussten 8 % aller Betriebe Stellen abbauen.

Positiver Ausblick trotz verhaltener Dynamik
Die große Mehrheit der schwäbischen Handwerksunternehmer schätzt die kommenden Monate zuversichtlich ein. 92 % erwarten eine gute oder befriedigende Geschäftsentwicklung. Die Erwartungen hinsichtlich Umsatz und Beschäftigung fallen etwas gedämpfter aus. Insgesamt 81 % der Betriebe rechnen mit steigenden oder gleichbleibenden Umsätzen. Knapp ein Fünftel geht dagegen von sinkenden Umsätzen aus. 84 % der Betriebe wollen ihren Mitarbeiterstamm halten, weitere 8 % planen, neue Stellen zu schaffen.


Tags:
handwerk umfrage allgäu schwaben


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