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Bilanz des Festwochenauftakts
14.08.2011 - 21:37
Die Allgäuer Polizei ist mit dem Auftakt der Festwoche zufrieden. Allerdings gab es den einen oder anderen, der über die Stränge schlug.
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Ein amtsbekannter 17jähriger Kemptener wurde orientierungslos von einer Streife der SIDA aufgeriffen und ins Sicherheitszentrum gebracht. Bei der Wache begann der junge Mann dann andere Besucher anzupöbeln, was in einer handfesten Auseinandersetzung mit dem Wachpersonal endete. Der Jugendliche wurde schließlich von seinem Vater abgeholt, der ihn beruhigen konnte. Den Mann erwartet nun eine Anzeige, er hatte bereits um 20.30 Uhr knapp über 2 Promille. Diesen Wert kann er sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in der ersten Festwochenstunde angetrunken habe.

Jugendschutz und Festwochenverordnung
Die Streifen der SIDA griffen 18 mal wegen Rauchens unter 18 Jahren und 5 mal wegen Zeitverstößen nach der Festwochenverordnung zu. Die Jugendlichen wurden bei der Polizei abgegeben und von dort den Eltern zugeführt. Bis auf zwei völlig uneinsichtige Fälle, blieb es bei Verwarnungen.

Vier Personen mußten wegen wildem Urinieren beanstandet werden. Hausverbote wurden zweimal ausgesprochen.

Ein 18jähriger Oberallgäuer mußte die Nacht zum Teil bei der Polizei verbringen, weil er nicht mehr in der Lage war, selbstständig zu laufen. Der junge Mann wurde völlig orientierungs- und hilflos an der ZUM in einem Bushäuschen aufgefunden. Auch er wurde von seinem Vater noch spät in der Nacht abgeholt.

Diebstahl
Ein 20jähriger Oberallgäuer versuchte zum Festwochenende einen Maßkrug in seiner Lederhose mit nach hause zu nehmen. Als der junge Mann an der ZUM war, wurde er von einer Streife der Sicherheitswacht Kempten angehalten. Den Mechaniker erwartet nun eine Anzeige wegen Diebstahls. Auch er war mit 2 Promille stark alkoholisiert.

Insgesamt war der Abend aus Sicht der Polizei ein gelungener Auftakt für die diesjährige Allgäuer Festwoche bei herrlichem Wetter und ausgelassener Feierlaune.

1. Samstag Bei herrlichem Wetter bleiben Gelände und Bierzelt geöffnet. Die Besucher verteilen sich gleichmäßig auf dem Gelände, so dass es zu keiner Zeit irgendwelche Engpässe gibt.

Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Ein 37jähriger Oberallgäuer wurde von Beamten der PI Kempten dabei beobachtet, wie er einen Maßkrug aus dem Gelände mitnahm. Als die Beamten den Dieb anhalten wollten, schlug er sofort ohne Vorwarnung mit dem Glaskrug auf die Beamten ein. Glücklicherweise konnten die Beamten den Schlägen des aggressiven Betrunkenen ausweichen. Er wurde schließlich überwunden und durfte seinen Rausch in der ausnüchterungszelle ausschlafen. Nun erwartet ihn eine anzeige wegen Diebstahls und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Jugendschutz und Festwochenverordnung
Auch am zweiten Abend bleib die Kontrolldichte bei Jungendschutzmaßnahmen sehr hoch. Es wurden 5 Jugendliche wegen Zeitverstößen beanstandet. Der Spitzenreiter war, wie schon am Vorabend wieder ein Mädchen, 15 Jahre mit 1,46 Promille. Die junge Dame wurde von ihrer erstaunten Mutter im Sicherheitszentrum abgeholt. Aufgrund der Vielzahl von Kontrollmaßnahmen hat es sich wohl herumgesprochen, dass bei der Allgäuer Festwoche der Jugendschutz ernst genommen wird. Anfänglich ist ein starker Rückgang von Aufgriffen zu verzeichnen.

Auf dem Gelände wurden 15 Personen vom Sicherheitsdienst ertappt, wie sie ihre Notdurft verrichteten. Es ist immer noch nicht verständlich, warum bei ausreichender Anzahl von Toiletten diese nicht benutzt werden. Körperverletzungen
In den späten Abendstunden kam es zu zwei Schlägereien, bei denen der Auslöser wohl in zu hohem Alkoholkonsum zu suchen ist. Ein 42jähriger Kemptener geriet beim Glückshafen mit seinem 31jährigen Kontrahenten in Streit, was in einer Reihe Ohrfeigen endete. Hier ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung. In der Parkschenke schlugen zwei, bislang unbekannte Täter einen jungen Mann nieder, der die Nacht im Krankenhaus verbringen musste. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Ein 19jähriger Oberallgäuer mußte wegen seiner hohen Alkoholisierung in Gewahrsam genommen werden und die Nacht bei der PI Kempten verbringen. Er verlor bereits am frühen Abend die Besinnung.

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