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AÜW und egrid nehmen den begehrten Energy Award 2014 in Berlin entgegen
(Bildquelle: Marc-Steffen Unger)
 
Kempten
Donnerstag, 30. Oktober 2014

Allgäuer Überlandwerk (AÜW) erhält Energy-Award

Treiber der Energiewende in Berlin ausgezeichnet

Die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien, Energiespeicherung, -verteilung und ihre effiziente Nutzung werden zu zentralen Themen für die Gesellschaft. In Berlin wurden vergangenen Donnerstag die Treiber der Energiewende ausgezeichnet.

Als erster Energieversorger wurde egrid und das Allgäuer Überlandwerk mit dem begehrten Energy Award 2014 in der Kategorie Stadtwerk des Jahres ausgezeichnet. Die Jury wurde von dem strategischen Ansatz überzeugt, wie man im Allgäu der Herausforderung der Energiezukunft begegnet. Bereits heute werden im Netzgebiet rund 35% der benötigten Energie aus Erneuerbaren Energien gewonnen – das entspricht dem angestrebten Ziel der Deutschen Bundesregierung für das Jahr 2020. Grundlage für diesen Erfolg bildet die PEESA-Studie aus dem Jahr 2007, welche die Potentiale der Erneuerbaren Energien im Allgäu und deren Anforderungen an das Stromnetz dargelegt hat.

Einen besonderen Erfolg verzeichnete das AÜW jüngst im Bereich der Smart Grids. Auf Basis der Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt IRENE (Integration regenerativer Energien und Elektromobilität) wurde ein Konzept entwickelt, um die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien auf den jeweiligen Verbrauch abzustimmen. Mit dem Ziel Photovoltaik-, Windkraft- und Biogasanlagen in Verbindung mit intelligenter Messtechnik effizient und wirtschaftlich zu betreiben, hat die AÜW, gemeinsam mit den Projektpartnern in Wildpoldsried, einem 2500-Einwohner-Dorf im Allgäu, ein intelligentes Stromnetz (Smart Grid) installiert und ausgewertet. So wurden im Versorgungsgebiet der Allgäuer Überlandwerk GmbH durch die Optimierung der Verteilnetze in den vergangenen Jahren bereits über 600.000 € Kosten eingespart. Das entspricht rund 20%.

„Die Ergebnisse aus Wildpoldsried haben uns alle überrascht. Es zeigte sich, dass das Stromnetz wesentlich größere Reserven besitzt als gedacht“, erläutert Michael Lucke, Geschäftsführer der AÜW. Es stellte sich heraus, dass viele andere Netzbetreiber aus den Ergebnissen des ersten Projekts lernen wollten. „Das Projekt IRENE war damit die „Geburtsstunde“ unserer 100% Tochter egrid applications & consulting GmbH.“, so Lucke weiter.

Als Tochter des Allgäuer Überlandwerks bietet die egrid ein neues Dienstleistungsangebot zur Beratung beim intelligenten Netzausbau. Wertvolles Wissen um Lösungen für Verteilnetze steht dabei im Mittelpunkt. Dazu die einzigartigen Erfahrungen aus dem Pilotprojekt in Wildpoldsried. Das ist die Basis, mit der die egrid intelligente dezentrale Lösungen zur Einspeisung und Speicherung entwickelt, mit denen das Potenzial genutzt wird, die die Energiezukunft mit sich bringt.

„Die egrid entwickelt sich bereits im ersten Geschäftsjahr sehr positiv. Zu den aktuellen Kunden gehören Stadtwerke, Kommunen sowie Industriekunden, die von unseren Erfahrungen im Projekt IRENE und dem Nachfolgeprojekt IREN2 profitieren möchten.“, ergänzt Bernhard Rindt, Geschäftsführer der egrid.

Der Preis:
Die Energiewende ist ein Megaprojekt. Es kann nur mit Bürgern und Unternehmen gelingen, die mit viel Engagement aktiv Ihren Beitrag dazu leisten. Eine unabhängige Jury, besetzt mit Experten aus den Bereichen Energiewirtschaft, Medien und Politik vergaben die Energy Awards in fünf Kategorien. Initiatoren sind das Handelsblatt und General Electric.


Tags:
energyaward energiewende allgäu strom



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