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Kaufbeuren
Samstag, 28. Januar 2017

Eishockey: Kaufbeuren siegt im Penaltyschießen

Am heutigen Freitag kam es in der Sparkassen Arena zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenfünften Kaufbeuren mit den Drittplatzierten Dresdner Eislöwen. Der ESVK, dessen Verteidigung dank der Rückkehr Denis Pfaffenguts wieder mit fünf Verteidigern agierte, setzte sich in einem äußerst intensiven Spiel vor 1.604 Zuschauern mit 2:1 nach Penaltyschießen durch.

Nach einem ruhigen Beginn nutzten die Eislöwen sogleich ihre erste Chance. Nachdem ein Puck an der Bande versprungen war, nutzte Alexander Höller die Gunst der Stunde und spielte quer auf Ville Hämäläinen, der in der vierten Minute zur Führung traf.
Erst in der siebten Minute kamen die Hausherren dann gefährlich vors Tor, doch Branden Gracel aus spitzem Winkel und Michi Fröhlich im Nachschuss fanden kein Vorbei an Kevin Nastiuk. In der Folge behielten aber die Sachsen die Oberhand. Sie unterbanden das Spiel des ESVK geschickt und erspielten sich auch im Angriff gute Möglichkeiten. Da diese jedoch allesamt nicht verwertet wurden, ging es bei einem schnellen Spiel mit 0:1 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt fand der ESVK besser ins Spiel gegen Eislöwen, die ein sehr gutes Forechecking praktizierten. Den Eislöwen boten sich dann in Überzahl gute Chancen, doch Stefan Vajs oder fehlendes Zielwasser verhinderten einen Treffer. Auf der Gegenseite wurde es dann aber auch brenzlig, als die Rot-Gelben knapp hundert Sekunden doppelte Überzahl hatten. Allerdings verstrich diese ungenutzt. Aber auch Dresdens weitere Überzahlspiele waren nicht von Erfolg gekrönt. Da sowohl Vajs als auch Nastiuk überaus souverän ihre Aufgaben erledigten, hieß der Spielstand auch am Ende des zweiten Drittels 0:1.

Im letzten Drittel waren gute Möglichkeiten zunächst Fehlanzeige, wobei die Intensität des Spiels nach wie vor ungebrochen hoch war, denn beide Teams gingen keinem Zweikampf aus dem Weg. In der 46. Minute war der Bann für den ESV schließlich gebrochen. Kaufbeuren behauptete den Puck hinter dem Tor, Christoph Kiefersauer nahm ihn mit und traf aus spitzem Winkel über die Schulter von Nastiuk ins Gehäuse. Mit diesem Tor holten sich die Hausherren das Momentum. Zudem hatte Dresden auch noch reichlich Pech als sich deren Kapitän Rene Kramer verletzte. Der Druck auf die Defensive der Elbflorenzer erhöhte sich in der Folge immer mehr. In der 55. Minute brannte es lichterloh vor Nastiuk. Ein Schuss Schäfflers trudelte zuerst knapp am Pfosten vorbei und auch die Nachschüsse auf das teils verwaiste Tor wurde noch im letzten Moment geblockt. Auch drei Zeigerumdrehungen später sollte der Puck nur knapp vorbei gehen, als Nastiuk ein Schuss Kiefersauers durchrutschte. Diese starke Phase des ESVK zwang Dresden letztlich zu Strafzeiten. Jedoch sollte auch in Überzahl keine Entscheidung mehr in der regulären Spielzeit fallen, denn Blomqvist traf in Überzahl nur die Latte.

So ging es mit dem 1:1 in die Verlängerung, in der der ESVK nahezu durchgehend in Überzahl agierte, doch war Dresdens Mann des Spiels, Kevin Nastiuk, nicht zu überwinden. Das Penaltyschießen war schließlich eine Nervensache. Nachdem zuerst beide Schützen vergaben, griff Schiedsrichter Hatz bei Gartens Versuch auf den Videobeweis zurück und bestätigte seine Entscheidung auf kein Tor. Sami Blomqvist hatte danach erneut Pech, als er wieder nur das Gestänge traf. Als Petr Macholda verschoss, hatte Gracel schließlich den Sieg auf dem Schläger. Der Kanadier nutzte dies und sicherte seinen Farben den nicht unverdienten Zusatzpunkt.

Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Gäste-Coach Bill Stewart klare Worte: „Es war toll, ein Teil dieses Spiels gewesen zu sein!". Er fasste sich kurz und lobte beide Teams für eine super Partie, die schon PlayOff-Charakter gehabt hätte. Dabei bestätigte ihn Brockmann. Dieser sah ein sehr intensives Spiel beider Teams, die sehr diszipliniert agiert hätten. Zudem freute er sich über einen schon lange nicht mehr vorhandenen Sieg im Penaltyschießen. „Es war heute ein sehr gutes Spiel zum Anschauen, obwohl nur zwei Tore gefallen sind", so Brockmann.

Tore: 0:1 (4.) Hämäläinen (Höller); 1:1 (46.) Kiefersauer (Szwez, Schäffler), 2:1 (PS) Gracel

Aufstellung:
Vajs; Henne

Osterloh (C) – Paffengut
Haase – Woidtke
Ketterer

Fröhlich – Laaksonen – Schmidle (A)
Karevaara (A) – Gracel – Blomqvist
Kiefersauer – Schäffler – Szwez
Oppolzer – Thomas – Wolter

Strafen: 6 - 14 plus 10 Baum plus 10 Kramer
Schiedsrichter: Hatz – Fowler, Komorek
Zuschauer: 1.604


Tags:
sport eishockey esvk sieg kaufbeuren


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