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ESV Kaufbeuren
(Bildquelle: ESVK)
 
Kaufbeuren
Montag, 5. Oktober 2015

ESV Kaufbeuren muss sich in Bremerhaven geschlagen geben

ESVK Trainer Mike Muller musste an der Nordseeküste gleich auf sechs Stammkräfte verzichten. Stefan Vajs und Max Hadraschek fehlten krankheitsbedingt. Matthias Bergmann fehlte weiter wegen einer Oberkörperverletzung. Daniel Pfaffengut war beruflich verhindert und Chris St. Jacques fehlte auf Grund eines privaten Ereignisses. Jonas Lautenbacher und Wayne Lucas, welche berufsbedingt auch nicht mit am die Küste hätten fahren können, spielten in der Oberliga Süd für unseren Kooperationspartner ERC Sonthofen. Max Schmidle und Topscorer Michael Baindl gingen vor 3436 Zuschauern gehandicapt in die Partie in der Bremerhavener Eisarena. Im Tor des ESVK Stand Förderlizenztorhüter Marco Eisenhut, welcher dankenswerterweise vom Kooperationspartner ERC Ingolstadt, trotz deren straffen Terminplans, zur Verfügung gestellt wurde.

Schon nach 48 Sekunden konnte Tim Miller im Nachschuss nach einem Bauerntrick mit etwas Glück zum frühen 1:0 für die Pinguins einnetzen. Der Vizemeister setzte die Wertachstädter weiter gut unter Druck und der in Kaufbeuren bestens bekannte Andrew McPherson schloss einen Alleingang in der 6. Minute zum 2:0 ab. Die Joker taten sich weiter schwer und konnten sich nur spärlich Torabschlüsse erarbeiten. Folgerichtig erzielte Brock Hooten in der 11. Minute nach einer guten Kombination über Pawel Dronia und Andrei Teljukin das 3:0. Nur 13 Sekunden nach dem dritten Treffer der Bremerhavener erzielte ESVK Topscorer Michael Baindl nach einer schönen Kombination über Daniel Menge und Jannik Woidtke den Anschlusstreffer für die Rotgelben. In der Folge überstanden die Joker bravorös eine 5:3 Unterzahlsituation und erspielten sich durch Josh Burnell und Max Schmidle sehr gute Chancen auf den Anschlusstreffer. Bei einer angezeigten Strafe konnten die Nordseestädter in der 20. Minute bei sechs gegen fünf Feldspieler dann auf 4:1 stellen. 13 Sekunden vor der Pausensirene, konnte Michael Fröhlich nach einen Zuspiel von Daniel Menge, Jonas Langmann im Kasten der Gastgeber mit einem Schuss parallel von der Torlinie zum 4:2 überwinden.

Der ESVK kam mit sehr viel Energie aus der Pause und erspielte sich der Reihe nach durch Schmidle, Baindl und Burnell sehr gute Möglichkeiten. Burnell´s Direktschuss landete sogar am Pfosten. Auf der anderen Seite zeichnete sich ESVK Torhüter Marco Eisenhut mit guten Paraden gegen David Zucker und Tim Miller aus. Auch einen Alleingang von Benjamin Zientek konnte der junge Schlussmann stark parieren.
Etwas überraschend wurde dann Max Schmidle von Schiedsrichter Noeller, als er alleine auf das Bremerhavener Gehäuse zulief zurück gepfiffen, obwohl eine Strafe gegen Andrew McPherson angezeigt war.
In der dann fälligen Überzahlsituation konnte Josh Burnell mit einem sehenswerten Direktschuss den verdienten 4:3 Anschlusstreffer für die Joker erzielen. Kurz vor der Pausensirene musste Michael Baindl nach einem angeblichen Bandencheck in die Kühlbox und Gabe Guentzel stellte mit einem Hammer von der blauen Linie in der 40. Spielminute, welcher direkt im Torwinkel einschlug, wieder den zwei Tore Vorsprung für die Hausherren her.

Zu Beginn des dritten Drittels neutralisierten sich beide Teams etwas. Der Vizemeister hatte weiter mehr Spielanteile, die Joker ihrerseits versuchten immer wieder Nadelstiche zu setzen, bissen sich jedoch oft an der gut sortierten Abwehr der Bremerhavener die Zähne aus. In der 52. Spielminute konnte Pinguin Tim Miller mit sehr viel Glück eine Scheibe direkt vor Marco Eisenhut mit dem Rücken zum vorentscheidenden 6:3 abfälschen. Der ESVK konnte den starken Nordseestädtern nichts mehr entgegensetzen und musste sich den favorisierten Fischtown Pinguins schlussendlich mit 6:3 geschlagen geben.

ESVK Coach Mike Muller äußerte sich nach dem Spiel folgendermaßen zum Auftritt seiner Mannschaft an der Nordsee: 
"40 Minuten haben wir gutes Eishockey gezeigt. Aber das reicht natürlich nicht um in Bremerhaven etwas zählbares mitzunehmen. Der Knackpunkt war wohl das vierte Gegentor im ersten Drittel. Trotzdem bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir haben viel Moral bewiesen und trotz der vielen Ausfälle und angeschlagenen Spielern eine gute Leistung gezeigt."


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ESVK eishockey sport niederlage


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