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Der ESV Kaufbeuren bei einem Heimspiel in der neuen erdgas schwaben arena
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Kaufbeuren
Samstag, 30. Dezember 2017

ESV Kaufbeuren gewinnt gegen Bad Nauheim

Allgäuer müssen Ausfall von Torhüter Vajs verkraften

Am Samstag begrüßte der ESV Kaufbeuren die Roten Teufel aus Bad Nauheim zum letzten Heimspiel des Jahres 2017 vor einer ausverkauften erdgas schwaben arena. Die Rot-Gelben gewannen das Aufeinandertreffen nach einer kämpferisch geschlossenen Mannschaftsleistung verdient mit 2:1 und trotzten dem Ausfall von Torhüter Stefan Vajs in der 32. Minute . Dabei musste Trainer Andreas Brockmann von Beginn an neben den Langzeitverletzten auch auf Kapitän Sebastian Osterloh und Youngster Tim Wohlgemuth verzichten. Des Weiteren blieb dem finnischen Neuzugang Jarkko Immonen seine Premiere im rot-gelben Dress noch verwehrt, doch konnte er im Stadion bereits einen Vorgeschmack auf seine neue Spielstätte und seine neue Mannschaft bekommen.

Seine Kollegen starteten nach einem Foul von Joey Lewis nach nur elf Sekunden direkt in Unterzahl. Diese überstanden die Hausherren jedoch schadlos. Die beste Chance hatten die Gäste dann in Minute vier, doch Eric Meland scheiterte nach einem Querpass in bester Position an Vajs. Sein Gegenüber Felix Bick war dann in der sechsten Minute gefordert, als Sami Blomqvist aussichtsreich vor dem Tor war. Der Finne sollte auch die nächste gute Gelegenheit drei Minuten später haben, doch war der Winkel nach einer schönen Einzelleistung zu spitz. Die Möglichkeiten häuften sich nun immer mehr. Zuerst verpasste Kiefersauer das fast leere Tor, bevor Bick dann gegen Lewis und Sarault jeweils seine ganzen Künste zeigen musste beziehungsweise sich auf den Pfosten verließ. Diese Aktionen führten schließlich auch zur ersten Überzahl für den ESVK. In dieser hatte Bick dann schließlich das Nachsehen. Lewis vollstreckte ins lange Eck, nachdem er vom hinter der Grundlinie stehenden Blomqvist in der 14. Minute freigespielt wurde. Bad Nauheim wirkte nun etwas verunsichert, doch glichen die Gäste in der 18. Minute aus, als ein Pass von Meland von Vajs ins Tor abgefälscht wurde. Mit diesem 1:1 ging es dann auch in die Pause, da der ESVK einen Konter in der Schlusssekunde durch Lewis und Blomqvist nicht mehr im Tor unterbrachte.

Das zweite Drittel startete mit einer unnötigen Aktion, als Eric Meland mit voller Geschwindigkeit Vajs mit dem Ellenbogen am Kopf traf, der nach dem Check leicht benommen liegen blieb. Die folgende Überzahl sowie eine weitere Strafzeit überstanden die Gäste dank des Pfostens schadlos. Das Spiel ging zwar hin und her, doch nennenswerte Möglichkeiten hatte kein Team. In der 32. Minute zeigten sich bei Vajs schließlich endgültig die Wirkungen von dem nur als zwei Minuten für Behinderung geahndeten Zusammenstoß. Der Schlussmann ging in die Kabine und für ihn agierte nun Bastian Kucis zwischen den Pfosten. Das Spiel nahm daraufhin vor allem an Härte zu. Große Möglichkeiten gab es bis zur 37. Minute nicht mehr. In dieser war es dann Steven Billich, der sich mit einer schönen Drehung um und schließlich vor das Tor der Wetterauer spielte. Seinen Schuss aus nächster Nähe ließ Bick prallen und der aufrückende Florin Ketterer lenkte die Scheibe schließlich ins Tor. Vom Gegentreffer geschockt, schnürten die Kaufbeurer die Hessen dann fast durchgehend bis zur Pause mit teils stehenden Ovationen in deren Drittel ein, doch sollte sich am Spielstand nichts mehr ändern.

Dies änderte sich auch nach zehn Sekunden im Schlussdrittel nicht, als Lewis aus zentraler Position freie Schussbahn hatte. Die Rot-Gelben setzten alles, was sie hatten, für ihre beiden Goalies ein und beschäftigten die Gäste entweder in deren Verteidigungsdrittel und die gelegentlichen Angriffe wurden von Kucis mit allem Verfügbaren ferngehalten. Jedoch verpasste man es, für eine Vorentscheidung zu sorgen. Diese verhinderte Bick dann bei einem Konter nach einer Direktabnahme Blomqvists. Reichlich Platz bot sich dann in den Schlussminuten bei 4 gegen 4. Nach einem Foul Krestans vor dem Gehäuse Bicks und Spielens mit zu vielen Feldspielern nahmen sich die Wetterauer die Chance für eine Schlussoffensive selber. Der Eissportverein gewann damit verdient gegen den direkten Konkurrenten aus Bad Nauheim und die ausverkaufte erdgas schwaben arena erlebte damit einen tollen Abschluss im Jahr 2017.

Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Gästecoach Petri Kujala von einem guten Start im ersten Drittel. Nach der Verletzung von Vajs habe der ESVK unheimlich viel Druck gemacht, so der Finne. "Kaufbeuren habe stark gespielt". Brockmann sah einen etwas zu passiven Start seines Teams. "Wir haben das Spiel sehr gut nach Hause gebracht. Ich muss der ganzen Mannschaft ein Kompliment machen", so Brockmann weiter.

Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, den 7. Januar 2018, um 17.00 Uhr gegen den EHC Freiburg statt. (pm)


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