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Strahlende Gesichter bei Bekanntgabe des langfristigen Standorterhalts in Kaufbeuren: Oberst Dirk Niedermeier, Franz Josef Pschierer, Generalinspekteur Eberhard Zorn, Stephan Stracke und Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse (von links nach rechts).
(Bildquelle: Abgeordnetenbüro)
 
Kaufbeuren
Freitag, 12. Juli 2019

Bundeswehrstandort Kaufbeuren bleibt erhalten

Stefan Stracke spricht von historischem Tag für Kaufbeuren

Der heutige 12. Juli 2019 wird ohne Zweifel in die Geschichte der Stadt Kaufbeuren eingehen, denn seit heute ist klar, der Bundeswehrstandort Kaufbeuren bleibt langfristig erhalten. Diese großartige Nachricht hat der oberste militärische Vertreter der Bundeswehr Generalinspekteur Eberhard Zorn heute überbracht. Zorn war der Einladung des Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU) gefolgt und hatte das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe in Kaufbeuren besucht.  "Dies ist ein historischer Tag für Kaufbeuren. Die Entscheidung für den Erhalt des Standortes hat enorme Bedeutung für die Stadt und die gesamte Region", zeigt sich Stracke erfreut. 



Zorn hatte bei seinem Besuch bekannt gegeben, dass die luftfahrzeugtechnische Ausbildung in Kaufbeuren bis mindestens 2028 verbleiben wird. Geschuldet ist dies der Restnutzung des Tornados, der voraussichtlich bis 2030 geflogen wird. 

"Die Tradition der Bundeswehr am Standort Kaufbeuren wird fortgesetzt und erhält mit den Sanitäts- und Feldjägerkräften ganz neue, großartige Perspektiven", erklärt der Bundestagsabgeordnete. 

Aufgrund des erhöhten Personalbedarfs für die Landes- und Bündnisverteidigung hat die Bundesverteidigungsministerin beschlossen, insgesamt vier Sanitätsregimente in Deutschland neu aufzubauen. Seit der vergangenen Woche ist nun klar, dass einer dieser Standorte Kaufbeuren sein wird. Das Sanitätsregiment wird mit 1.100 Soldatinnen und Soldaten in Kaufbeuren seine neue Heimat finden und hier die drei Aufgabenbereiche Einsätze, Truppenausbildung und medizinische Versorgung der Truppe abdecken. Zusätzlich soll eine Feldjägerkompanie mit 100 Aktiven nach Kaufbeuren kommen. "Diese Entscheidung für Kaufbeuren begrüße ich sehr. Jetzt kann mit den konkreten Planungen für den notwendigen Infrastruktur- und Personalaufbau begonnen werden, der ab 2024 vorgesehen ist", betont Stracke. 

Bereits seit 2011, als bekannt wurde, dass der Standort Kaufbeuren geschlossen werden sollte, hat sich Stracke hartnäckig für dessen Erhalt eingesetzt. Schon 2016 war es gelungen, in Partnerschaft mit der Deutschen Flugsicherung die Ausbildung des Flugsicherungspersonals der Bundeswehr in Kaufbeuren zu halten. "Kaufbeuren hat viel Potenzial. Das habe ich in all meinen Gesprächen deutlich gemacht. Mit der heutigen Bekanntgabe durch den Generalinspekteur haben die Beschäftigten am Standort langfristig Planungssicherheit bekommen", so der Bundestagsabgeordnete abschließend. 


Tags:
Bundeswehr Standort Fliegerhorst Stracke



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