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Lindauer Bundespolizisten fassen verurteilten Straftäter
17.01.2013 - 12:22
Fahnder der Bundespolizei haben gestern in Lindau die Zugfahrt eines verurteilten Straftäters beendet. Der Mann hatte die Wahl: Entweder rund 5.400 Euro Geldstrafe oder über 100 Tage ins Gefängnis.
Der gesuchte 30-Jährige war mit einem Fernreisezug von Bregenz Richtung München unterwegs. Bei der Überprüfung seiner Personalien fanden die Bundespolizisten mit Hilfe des Polizeicomputers heraus, dass er von der Münchner Staatsanwaltschaft mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Dieser beruhte auf einem Strafbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung. Für die Tat hatte er im Jahr 2011 eine Geldstrafe in Höhe von etwa 5.400 Euro kassiert.

Da der Verhaftete den geforderten Betrag nicht begleichen konnte, blieb ihm nichts anderes Übrig, als ersatzweise eine Freiheitsstrafe anzutreten. Die Bundespolizei brachte ihn nach Kempten ins Gefängnis. Dort wird er voraussichtlich 112 Tage lang bleiben müssen.

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