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Das Landratsamt in Lindau/Bodensee (Archiv)
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Bodensee - Lindau
Dienstag, 8. September 2015

Hilfsbereitschaft im Landkreis Lindau ist enorm

Die Hilfsbereitschaft im Landkreis Lindau ist groß. Bereits am Wochenende haben sich private Sammelstellen für Kleidung und Spielzeug gebildet. „Außerdem haben sich bei mir persönlich oder über facebook sehr viele Menschen gemeldet, die vor Ort mithelfen wollen“, freut sich Landrat Elmar Stegmann. Unklar ist nach wie vor, wann genau die Flüchtlinge in Lindenberg ankommen werden. Aber eines ist klar: „Dank des großartigen Engagements der Hilfsorganisationen und unserer Bürgerinnen und Bürger werden wir darauf sehr gut vorbereitet sein!“ so Stegmann.

Es werden jedoch nicht alle, die helfen möchten, auch zum Einsatz kommen.  Denn im Vergleich zu den aktuellen Bildern in den Medien am Wochenende, ist die Dreifachturnhalle in Lindenberg nicht die erste Anlaufstelle der Flüchtlinge in Deutschland. Diese Menschen wurden bereits an einem Bahnhof oder nahe der Autobahn in Empfang genommen und dort mit dem Nötigsten versorgt. In Lindenberg nun werden sie registriert, untersucht und innerhalb einer Woche im Bundesgebiet verteilt.

„Die anfallenden Arbeiten in der Notfall-Erstunterbringung können von uns gut abgeschätzt werden und der Einsatzplan für die Helfer steht“, informiert Christine Münzberg, Geschäftsbereichsleiterin Kommunales, Sicherheit und Ordnung am Landratsamt Lindau. „Bürgerinnen und Bürger, die uns bei der Notfall-Erstunterbringung helfen wollen und die direkt zur Turnhalle kommen, werden wir leider wieder wegschicken müssen.“ Zum einen soll die Privatsphäre der Flüchtlinge, die oftmals eine wochenlange Odyssee hinter sich haben und Ruhe brauchen, gewahrt werden. Andererseits kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass unter den Flüchtlingen ansteckende Krankheiten wie Windpocken oder Röteln vorkommen. Auch deshalb gilt für die Dreifachturnhalle in Lindenberg ein striktes Zutrittsverbot, das durch einen externen Sicherheitsdienst umgesetzt wird.

Wer sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsbetreuung engagieren möchte, ist jedoch herzlich willkommen, sich in einem der Helferkreise einzubringen. Ansprechpartner ist hier Ramona Spieler vom Koordinierungsbüro für ehrenamtliches Engagement (Telefon: 08382 270-622, E-Mail: fluechtlingsbetreuung@landkreis-lindau.de). Sie vermittelt den Kontakt mit den örtlichen Helferkreisen. Die Helferkreise unterstützen die Flüchtlinge in den dezentralen Unterkünften des Landkreises bei Behördengängen, Arztbesuchen, beim Erlernen der deutschen Sprache und bei vielem mehr.


Tags:
hilfsbereitschaft flüchtlinge bodensee westallgäu


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