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Bodensee - Lindau
Mittwoch, 6. März 2019

EV Lindau Islanders stehen vor historischem Erfolg

Letztes Heimspiel der Meisterrunde gegen Landshut

Vor dem letzten Wochenende der Meisterrunde ist den EV Lindau Islanders die Playoff-Teilnahme bei einem Vorsprung von 6 Punkten nur noch rechnerisch zu nehmen, da das bessere Torverhältnis im Kampf mit Höchstadt klar für die EV Lindau Islanders spricht.

Selbst wenn diese zweimal verlieren und Höchstadt zweimal gewinnen sollte, liegen damit die Islanders vorn. In der Geschichte der EV Lindau Islanders ist dies historisch, denn nie zuvor hat der EV Lindau die Playoffs der Oberliga erreicht. Diesen historischen Schritt könnten die Islanders beim Heimspiel am Freitag den 08.03. um 19:30 Uhr gegen den EV Landshut endgültig besiegeln. Das letzte Spiel der Meisterrunde folgt am 10.03. um 18:30 Uhr bei den Blue Devils in Weiden.

Am 08.03 um 19:30 Uhr ist der „große“ EVL zu Gast in Lindau beim „kleinen“ EVL. Das Spiel steht gerade für die Lindauer unter besonderen Vorzeichen. In diesem Heimspiel könnten die Islanders den größten Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt machen. Noch wäre es möglich, dass die Alligators aus Höchstadt rein rechnerisch an den Islanders vorbeiziehen, was aufgrund des Vorsprungs der Islanders von 6 Punkten und dem besseren Torverhältnis eher unrealistisch erscheint.

Dennoch wollen die EV Lindau Islanders nichts dem Zufall überlassen und diesen letzten Schritt beim nächsten Heimspiel gehen. Das Team von Trainer Axel Kammerer, agiert seit Jahren stets in der oberen Tabellenhälfte der Oberliga Süd und hält, mit nur einem Punkt Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz, den Anschluss an Regensburg. Die Domstädter kassierten vergangen Sonntag im direkten Duell eine empfindliche 7:4 Niederlage in Landshut. Dementsprechend motiviert die Regensburger noch abzufangen, werden die Landshuter am Freitag auftreten und den EV Lindau Islanders alles abverlangen. Die bisherigen Spiele der letzten Jahre als die Islanders auf den großen EVL trafen, waren meist deftige Niederlagen, allerdings nicht in diesem Jahr.

Die Islanders konnten die Landshuter beim Spiel im Oktober erstmals schlagen. Mit 5:3 vor heimischer Kulisse, gewannen die EV Lindau Islanders dieses Spiel und starteten anschließend eine kleine Siegesserie bis hin zur Deutschland-Cup-Pause. Im ersten Spiel gegen den EV Landshut in dieser Saison, sahen die Fans ein spannendes Spiel, mit leichten Vorteilen auf Lindauer Seite im ersten Abschnitt. Im weiteren Spielverlauf drehten die Landshuter das Spiel jedoch und siegten am Ende knapp mit 4:2.

Im Hinspiel der Meisterrunde spielten die EV Lindau Islanders ebenfalls wieder sehr lange auf Augenhöhe mit den Landshutern, mussten sich aber am Ende knapp mit 3:2 geschlagen geben. Die besten Spieler in den Reihen der Landshuter sind Topscorer Maximilian Forster und der tschechische Stürmer Miloslav Horava. Zum EV Landshut im Allgemeinen muss man den Eishockeybegeisterten wohl nicht viel sagen, denn einige Legenden des Deutschen Eishockeys spielten schon für den EVL. Allen voran Erich Kühnhakl, als die Ikone des Landshuter Eishockeys, aber auch Ex-Bundestrainer Marco Sturm begann seine Karriere beim EV Landshut.

Man sieht also, die EV Lindau Islanders sind was die Historie betrifft, der „kleine“ EVL. Dass man dem Großen aber ein Bein stellen kann, haben die bisherigen Spiele in der Normal- sowie in der Meisterrunde schon gezeigt. Dieses Spiel David gegen Goliath verdient eine prächtige Zuschauerkulisse, denn die EV Lindau Islanders können in diesem Spiel die so wichtigen Punkte zur fixen Teilnahme an den Playoffs holen, gleichbedeutend mit dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte. 

Zahlreich unterstützt, im Fernduell um Platz 2 mit Regensburg, werden die Landshuter von ihrem reisefreudigen Anhang, die mit 2 Fanbussen und einigen Privatfahrern nach Lindau anreisen werden. „An dieser Stelle wollen die EV Lindau Islanders einmal grundsätzlich der Polizei Lindau danken, allen voran Frau Göttler, Herrn Steur und Herrn Achtelstetter stellvertretend für alle Polizistinnen und Polizisten. Stets bei und vor jedem Heimspiel handelt man zusammen mit dem Ordnungsamt der Stadt Lindau unter vernünftiger Weitsicht und praktikabler Einschätzung zum Wohle des Sports, damit man in Lindau sicher Eishockey schauen kann.

Ein großer Dank gilt ebenso dem EVL-Security-Team um Simone Hahn, für die Unterstützung bei den Spielen in der heimischen Eissportarena“, so Michael Messmer zweiter Vorstand und technischer Leiter der EV Lindau Islanders.

Am Sonntag den 10.03. geht es um 18:30 Uhr zum letzten Spiel der Meisterrunde in die Oberpfalz zu den Blue Devils aus Weiden. Die beiden Spiele der EV Lindau Islanders gegen die Blue Devils Weiden in der Hauptrunde wurden verloren. Im Oktober beim ersten Spiel in Lindau verloren die Islanders 1:3. Lindau war hier über lange Zeit die spielbestimmende Mannschaft, versäumte es aber, wie noch oft in dieser Saison, etwas Zählbares mit zu nehmen. Beim Spiel in Weiden verloren die Islanders verdient mit 1:5. Das Hinspiel der Meisterrunde war an Dramatik kaum zu überbieten.

Hier lagen die EV Lindau Islanders im zweiten Drittel bereits mit 3:0 in Führung, als die Weidener kurz vor der zweiten Pause noch das 3:1 erzielten. Im letzten Drittel blieb das Spiel lange offen. Die Blue Devils gingen mehr Risiko ein und erzielten innerhalb von 2 Minuten 2 Tore und glichen somit zum 3:3 aus. Als alle schon mit der Overtime rechneten war Santeri Ovaska 11 Sekunden vor Ende der Partie zur Stelle und erzielte den viel umjubelten 4:3 Siegtreffer für die EV Lindau Islanders. Die Blue Devils mit Trainer Ken Latta hatten vor der Saison mit einigen Widrigkeiten von außen zu kämpfen, da die 1. Mannschaft in eine Spielbetriebsgesellschaft ausgegliedert werden sollte. Dies gelang auch und die Weidener sammelten über eine Crowdfunding-Aktion mehr als 100.000€.

Wäre dieses Ziel nicht erreicht worden, hätten sie die Saison ggfs. nicht in der Oberliga antreten können. Die Mannschaft ist in der Tabelle einen Platz vor den EV Lindau Islanders zu finden, hat auf diese aber bereits 11 Punkte Vorsprung. Besonders aufpassen in den Reihen der Devils, sollten die Lindauer auf den Kanadier Matt Abercrombie, der mit 59 Punkten der Topscorer seines Teams ist, aber auch Martin Heinisch und der Tscheche Tomas Rubes dürfen nicht zu viel Raum bekommen. Tomas Rubes konnte seine 54 Scorer Punkte in nur 34 Spielen erzielen, 13 Spiele weniger als Matt Abercrombie.

Dies zeigt die Klasse dieses Stürmers. Am bekanntesten dürfte dem Lindauer Publikum aber das Devils Urgestein Marcel Waldowsky sein. Er war schon zu Landesliga-Zeiten, als Lindau und Weiden sich in den Playoffs zur Bayernliga begegneten, für die eine oder andere Aktion gut, weshalb er in Lindau meist nicht sehr nett empfangen wird. Die Spiele gegen Weiden haben also gewisse Tradition und Geschichten, die es in sich haben. Die EV Lindau Islanders werden zum Abschluss der Meisterrunde noch einmal alles reinwerfen, um mit einem positiven Spiel und mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs und Partien gegen die Tilburg Trappers zu gehen.

Die Euphorie auf die Playoffs gegen die Tilburg Trappers nimmt im Umfeld des EV Lindau mittlerweile schnell Fahrt auf. Die Islanders haben bereits zahlreiche Anfragen aus dem Umland und von befreundeten Fanclubs, die beim Heimspiel am Sonntag den 17.03. das Lindauer Publikum im Kampf um den Sieg unterstützen wollen. Aus diesem Grund wurde der Vorverkauf bereits vorbereitet und startet am Freitag, den 08.03. sobald es fix ist, dass sich die EV Lindau Islanders für die Playoffs qualifiziert haben.

Alle Fans die diesem historischen Spiel gegen Landshut beiwohnen, können sich dann während und nach dem Spiel die Tickets für das Playoffspiel am 17.03. um 18 Uhr sichern. Die Karten können an der Abendkasse oder im Fanshop erworben werden. Ab Samstag ist der Vorverkauf dann nur über das Eisstüble in der Eissportarena möglich. Die Öffnungszeiten können über die Homepage www.eissportarena.li eingesehen werden. Dauerkarten haben für das Playoff 1/8 Finale um die deutsche Oberligameisterschaft 2018/2019 keine Gültigkeit.

Das erste Oberliga-Playoff Heimspiel der Lindauer wird ein großes Event werden und soll in die Geschichte des EVL eingehen. Die Islanders werden ein tolles Rahmenprogramm bieten und erwarten eine große holländische Reiseschar aus Tilburg. Man überlegt in den Reihen der Trappers sogar, ob die Fans mit einem Sonderzug anreisen. Aus diesem Grund sollten sich alle, die sich das Spiel gegen den dreifachen Oberligameister und mehrfahren holländischen Meister nicht entgehen lassen wollen, bereits am Freitag eine Karte besorgen.

Die anderen Oberligisten wünschen sich, dass Lindau hier den großen Favoriten ärgern kann. Einem grandiosen Eishockeyabend in Lindau steht demnach nichts mehr im Weg. Gespielt wird ab dem 15.03. im Best-of-5 Modus. Das heißt wer zuerst drei Spiele gewinnt, steht im Viertelfinale der Oberliga Playoffs. Gestartet wird die Serie am Freitag den 15.03. in Tilburg, am Sonntag den 17.03. ist dann um 18:00 das erste Spiel in Lindau. Weiter geht es, wie in den Playoffs üblich, am Dienstag den 19.03. in Tilburg.

Ein mögliches viertes Spiel wäre dann am 22.03. um 19:30 Uhr in Lindau und ein mögliches fünftes und entscheidendes Spiel am Sonntag den 24.03., wieder in Tilburg. (pm)


Tags:
evl islanders eishockey meisterrunde



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