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Tuba-Blasmusik.
(Bildquelle: pixabay:congerdesignT)
 
Allgäu - Pfullendorf
Donnerstag, 19. November 2020
Ein Bericht von Maren Bestehorn

Wird es ein Musikprob Brass Festival 2021 geben?

Das Thema Corona ist so eine Sache. Einige von euch haben vielleicht Karten für Konzerte oder Festivals nächstes Jahr. Bei denen herrscht natürlich große Verunsicherung. Kann es stattfinden oder wird es schon wieder verschoben? Einige Veranstaltungen wurden bereits abgesagt, andere nicht. Wir sprechen nun mit einem der Hauptorganisatoren des Musikprob Brass Festivals, Ewald Restle.

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Radio AllgäuHit: Herr Restle, das Musikprob Brass Festival ist bereits dieses Jahr einmal ins Wasser gefallen, Sie haben dennoch eine Ersatzveranstaltung durchgeführt, können sie uns ein kurzes Resümee geben?

Ewald Restle: Wir waren einer der wenigen, vielleicht sogar der einzige, der im Spätsommer noch eine Blasmusik Brassveranstaltung gemacht hat, wie im Pfullendorf im schönen Biergarten Jägerhof. Alles ging so auf, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir hatten tagtäglich innerhalb von 5 Tagen hintereinander bei schönstem Wetter insgesamt 250 "Brassianer". So nennen wir mittlerweile diejenigen, die uns besucht haben und die tollen Bands angehört haben. Schlussendlich war es so, dass die Gäste überglücklich waren. Die Bands waren noch glücklicher, dass sie in diesem Jahr nochmal spielen konnten, was ihnen im Prinzip den ganzen Sommer verwehrt war.  

Radio AllgäuHit: Was planen Sie denn für das kommende Jahr?

Ewald Restle: Wir hatten eigentlich vorgehabt das fünfjährige Musikprob Brass Festival im Juni 2020 zu veranstalten. Das hätte auch alles geklappt, wenn Corona nicht gekommen wäre. Wir planen jetzt das ganze Festival für das Jahr 2021 vom 10. bis zum 13. Juni auch im Seepark in Pfullendorf. Wir hoffen, dass wir es durchführen können und sind guter Dinge, dass sich das Thema Corona bis dahin legt. Vor allem hoffen wir, dass wir die Möglichkeit haben, euch draußen mit tollen Bands zu bespaßen.  


Radio AllgäuHit: Nun steht das fünfjährige Jubiläum an, welche Highlights erwarten uns denn?

Ewald Restle: Die Highlights sind natürlich riesen groß. Zum Fünfjährigen haben wir uns natürlich dieses Jahr schon überlegt, wer alles bei uns spielen soll. Wir haben es tatsächlich auch geschafft, dass alle Bands, die uns in diesem Jahr zugesagt haben, auch im nächsten Jahr bei uns dabei sind. Da wird in ganz vorderster Front  LaBrassBanda dabei sein, die am Samstagabend bei uns auf der Bühne spielen werden. Weiterhin haben wir dabei da Blechhauf´n XXL, Viera Blech und die Innsbrucker Böhmische. Wir haben im Prinzip die ganze Crème de la Crème Crew dabei, die wir im nächsten Juni auffahren lassen. Wir hoffen, dass alles mitspielt und Corona uns nicht im Stich lässt und wir nächstes Jahr eine tolle Veranstaltung machen können. 


Radio AllgäuHit: War es in diesen unsicheren Zeiten besonders schwierig Bands zu engagieren?

Ewald Restle: Wenn man solche Festivals plant, ist es grundsätzlich so, dass man schon zwei Jahre vorher beginnt, Bands zu engagieren. Gerade solche Bands wie LaBrassbanda und andere in dieser Liga kann man nicht einfach so  drei oder vier Monate vorher buchen. Man hat da schon Arbeit, dass man die  für solche großen Events überhaupt bekommt. So war das Line-Up schon vor ca. 1,5 Jahren geplant. Wir hatten aber schon recht früh reagiert und haben uns Gedanken darum gemacht, was passiert, wenn das  das Festival dieses Jahr nicht stattfinden darf. So haben wir die Bands gleich vorreserviert für 2021. Uns ist es mit ein bisschen Glück auch gelungen, dass all die Bands, die bei uns auf der Bühne gespielt hätten 2020 fast zu 95 % auch nächstes Jahr bei uns on stage bei dem Musikprob Brass Festival sind.

Radio AllgäuHit: Wärend Corona ist natürlich eine Frage elementar, darf ich die Veranstaltung durchführen und wenn ja, mit wie vielen Leuten? Wie sieht es denn bei Ihnen aus? Mit wie vielen Besuchern rechnen sie?

Ewald Restle: Es ist jetzt noch ganz schwer vorrauszusehen, mit welchen Kapazitäten wir planen, weil wir alle noch nicht wissen, wie es weitergeht mit Corona. Wir wissen noch nicht, wie es aussieht mit den Ansteckungsmöglichkeiten. Schlussendlich ist es so, dass wir mit denen planen, die uns die Möglichkeit bieten, dass wir eine Veranstaltung durchziehen können. Eines ist ganz sicher: Es wird die Musikprob im nächsten Jahr geben, in welcher Größordnung auch immer sie stattfinden wird. Das Datum steht und wir sind guter Dinge, dass wir das in den Griff bekommen.Wir haben aber auch noch ein paar Joker, die wir im nächsten Jahr platzieren wollen. Es wird vorraussichtlich so sein, dass wir noch die ein oder andere Veranstaltung unter dem Motto "Musikprob" und "Es lebe die Blasmusik"machen werden . 


Radio AllgäuHit: Viele Veranstaltungen für nächstes Jahr sind bereits abgesagt, ist es nicht sehr riskant die Planungen überhaupt anzugehen?

Ewald Restle: Es ist nicht so einfach, gerade weil die Kosten uns natürlich trotzdem belaufen, ob wir die Veranstaltung machen oder nicht. So eine Veranstaltung zu planen bedarf eines Aufwandes von vielen Leute, die tatsächlich tausende Stunden im Einsatz sind, um so etwas überhaupt auf die Beine stellen zu können. Wenn dann etwas abgesagt wird, haben wir trotzdem Kosten außer denen, die an der Veranstaltung selber anfallen. Die Werbekosten und alles was damit zusammenhängt -das sind immense Kosten, die bleiben natürlich auf unseren Schultern. Das können wir im Prinzip nur kompensieren, weil wir gute Partner und Sponsoren haben, die uns diesbezüglich etwas unterstützen, sodass sich der Schaden einigermaßen im Rahmen hält. 

Radio AllgäuHit: Wie sieht es denn mit der Unterstützung aus den eigenen Reihen aus?

Ewald Restle: Das haben wir tatsächlich. Wir sind mittlerweile eine Musikprob-Community mit Helfern und Helfeshelfern. Wir haben zwischen 500-600 Leute, die uns jedes Jahr beim Festival helfen. Die Helfer sind alle im Umkreis von 10 bis 15 km rund um unsere Location im Seepark Pfullendorf und unterstützen uns von Anfang an. Die sind absolut wieder dabei und immer wenn wir die irgendwo treffen, zum Beispiel bei sonstigen Events oder in Kneipen, dann sagen alle, dass sie auf jeden Fall mit dabei sind und wir mit ihnen rechnen können. Das ist natürlich auch für uns toll und motiviert uns, dass wir auch im nächsten Jahr die Musikprob wieder stattfinden lassen und das auch zu, wenn es dann ist, Corona Zeiten. 


Radio AllgäuHit: Können denn bereits Tickets erworben werden und wenn ja, wo?

Ewald Restle: Die Karten können entweder auf den Webseiten brassweek.de oder musikprob.party gekauft werden. An dieser Stelle möchte ich an alle Leute, die ihr Tickets behalten haben und diese umschreiben ließen von 2020 auf 2021, meinen Dank ausrichten. Darauf sind wir sehr stolz, denn insgesamt haben ca. 95% ihre Tickets behalten und diese auf 2021 umschreiben lassen.  Das bedeutet dass die Leute an die Musikprob glauben und sich freuen auch  nächstes Jahr mit dabei sein zu dürfen. Unabhängig dessen kann man immernoch Tickets bei uns auf den Webseiten oder über die social channels kaufen und wir würden uns über jeden Ticketkäufer natürlich freuen. 


Radio AllgäuHit: Aktuell können keine Konzerte, Proben oder Auftritte stattfinden, wie überbrücken sie die Zeit?

Ewald Restle: Wir sind natürlich Fans der Blasmusik und werden natürlich alles daran setzen, dass die Blasmusik am Leben erhalten wird. Wir sorgen auch dafür und das sehen auch die Leute, die uns auf den social channels besuchen. Da passiert viel im Moment. Wir haben momentan sehr viele schöne Posts und schöne Videoclips, die wir vom Brass Stadl aus dem September platziert haben, d.h. wir bleiben am Ball. Lasst euch überraschen, denn wir haben noch einiges vor, vielleicht sogar schon in diesem Jahr.


Tags:
allgäu brassfestival pfullendorf musikprob


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