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Hohes Verkehrsaufkommen
(Bildquelle: pixabay)
 
Allgäu
Mittwoch, 28. Februar 2018

Allgäuer Polizeipräsidium zieht gemischte Unfallbilanz

Für das Unfallgeschehen im Jahr 2017 zieht das Polizeipräsidium Schwaben Süd-West in Kempten eine gemischte Bilanz. Mit 28.216 Verkehrsunfällen wurde der höchste Stand seit 2008 erreicht. 77-mal pro Tag rückten die Beamten 2017 zur Unfallaufnahme aus, die von ein fach gelagerten Blechschäden, die nahezu 85 Prozent des Unfallgeschehens ausmachen, bis hin zu Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang reicht.

Verkehrsunfälle mit verletzten Personen nahmen um ein Prozent, Verkehrsunfälle mit Sachschaden um rund sechs Prozent zu. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang reduzierte sich dagegen von 66 auf 57 (- 13,6 Prozent), jedoch liegt die Zahl der tödlich Verletzten mit 70 nur geringfügig (- 4,1 Prozent) unter dem Vorjahr (73). Somit konnte das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West einem der Ziele des Verkehrssicherheitsprogramms 2020 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ , die Senkung der Verkehrstoten aus dem Jahr 2011 (69) um 30 Prozent bis zum Jahr 2020 (48), im zweiten Jahr in Folge nicht näher kommen.

Die nach wie vor hohe Zahl der tödlich Verunglückten ist auf die Häufung schwerer Verkehrsunfälle zurückzuführen, bei denen jeweils mehrere Personen ums Leben kamen. Allein bei drei Unfällen starben dreizehn Personen!

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West setzt auch im Jahr 2018 einen der Schwerpunkte in der Beibehaltung der Intensivierungsmaßnahmen zur Bekämpfung der Unfallursache „Ablenkung“.

Die Auswertung der Ursachen bei Verkehrsunfällen, die schwerwiegende Verkehrsordnungswidrigkeiten oder Straftatbestände erfüllen, ergab, dass im Jahr 2017 vor allem Fehler beim Abbiegen/Wenden und  Rückwärtsfahren, das Nichtbeachten  der  Vorfahrt  und nichtangepasste Geschwindigkeit ursächlich waren.

Genauso oft waren falsche Straßenbenutzung, ungenügender Sicherheitsabstand und „übrige Ursachen“  als Unfallgrund angegeben. Gerade diese Letztgenannten stellen oft nicht nur Ursachen, sondern auch Folgen eines vorangegangenen Fehlverhaltens dar, welches möglicherweise auf Unachtsamkeit oder Ablenkung im Straßenverkehr zurückzuführen ist.  

Eine offizielle Statistik zur Unfallursache „Ablenkung im Straßenverkehr“ gibt es zwar nicht, jedoch gehen  verschiedene Studien davon aus, dass Ablenkung und Unaufmerksamkei  für bis zu 30 Prozent aller Verkehrsunfälle ursächlich sein könnten. (pm)


Tags:
unfall bilanz polizei bayern


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