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mit Marcus Baumann
 
 
v.l. leit. Kriminaldirektor Albert Müller, Polizeipräsident Werner Strößner, Polizeihauptkommissar Christian Eckel
(Bildquelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)
 
Allgäu
Donnerstag, 24. März 2016

Allgäu zählt zu den sichersten Regionen Bayerns

Polizeipräsidium stellt Kriminalstatistik 2015 vor

Am heutigen Vormittag wurde die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2015 für den Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West vorgestellt. 
Der Bereich zählt weiterhin zu den sichersten Regionen Deutschlands!

Im Rahmen eines Pressegesprächs wurde von Polizeipräsident Werner Strößner bei der Veröffentlichung der detaillierten Zahlen ein positives Fazit gezogen. „Die grundsätzliche Sicherheitslage in unserem Zuständigkeitsbereich gestaltet sich nach wie vor sehr gut. Dies ist vor allem dem professionellen und engagierten Einsatz sowie der akribischen Ermittlungsarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West zu verdanken!“

Die registrierten Straftaten stiegen im vergangenen Jahr um 1.572 Fälle auf nunmehr 41.463 Taten an. Die Anzahl der bekannt gewordenen Straftaten pro 100.000 Einwohner, die sogenannte Häufigkeitszahl, nimmt in unserer Region mit 4.390 innerhalb Bayerns einen Spitzenplatz ein (Bayern 2015: 6.350; Bund 2014: 7.530).
Die Aufklärungsquote konnte im vergangenen Jahr für den Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West abermals auf nunmehr 69,4 Prozent gesteigert werden.

Die Gewaltkriminalität stieg auf 1.325 Fälle an, was in etwa dem Niveau des Jahres 2013 entspricht; auf nunmehr 88,2 Prozent gelang abermals einer Steigerung der bereits sehr hohen Aufklärungsquote in diesem Deliktsbereich. 
Die Straßenkriminalität erhöhte sich in geringem Ausmaß um 0,9 Prozent auf 6.329 Fälle. Der Bereich der Diebstahlskriminalität stellt mit 11.331 Fällen nach wie vor die größte Deliktsgruppe dar. Gegenüber dem Vorjahr stiegen hier die Fallzahlen um 4,8 Prozent auf das Niveau des Jahres 2013. 
Im Bereich der Rauschgiftdelikte gelang es im vergangenen Jahr 2.847 Fälle aufzudecken, was einer Steigerung um 13,7 Prozent zum Vorjahr entspricht. 
Bei den Sexualdelikten konnte ein Rückgang um 3,6 Prozent auf 453 Fälle verzeichnet werden.

„Neben unserer Präventionsarbeit und den akribisch geführten Ermittlungen, sind wir vielfach auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Ich möchte dazu ermutigen, verdächtige Beobachtungen unverzüglich der Polizei zu melden. Verbrechensbekämpfung ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung“, resümiert der Leitende Kriminaldirektor Albert Müller, Leiter des Sachgebiets Kriminalitätsbekämpfung des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West.

Anlass zur Sorge gibt das nach wie vor hohe Fallaufkommen bei den Wohnungseinbruchsdiebstählen. „Nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl an Präventionsmaßnahmen ist es uns gelungen, eine weitere Steigerung der Wohnungseinbruchszahlen zu verhindern. Dennoch liegt die Anzahl der Einbrüche nach wie vor auf einem hohen Niveau. Hier wird auch in Zukunft unser volles Engagement gefordert sein“, so Polizeipräsident Werner Strößner. Regional gesehen entwickelt sich das Phänomen sehr unterschiedlich. Während in weiten Teilen des Allgäus die Fallzahlen stagnierten oder gar rückläufig waren, mussten in den Landkreisen Günzburg und Neu-Ulm zum Teil deutliche Steigerungen verzeichnet werden. 

Detaillierte Informationen zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2015 des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West können dem Sicherheitsbericht, seiner Anlage und der Präsentation entnommen werden.
(PP Schwaben Süd/West, 14 Uhr, Wi)


Tags:
polizei bilanz kriminal allgäu



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