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Erdbeben im Iran: Allgäuer Hilfsorganisation humedica stellt erstes ausländisches Ärzteteam
14.08.2012 - 13:35
Die Allgäuer Hilfsorganisation humedica stellt das erste ausländische Ärzteteam im Erdbebengebiet im Norden des Irans. Das hat die Zentrale in Kaufbeuren am Nachmittag mitgeteilt.
Seit einigen Stunden bereits befindet sich das humedica-Ärzteteam im Erdbebengebiet an der iranisch-türkischen Grenze, nahe Täbris. Ausgestattet mit Medikamenten und medizinischen Bedarfen werden die fünf Helfer nach Absprache mit dem iranischen Gesundheitsministerium zunächst in Ahar im Rahmen mobiler Kliniken arbeiten.

humedica werde alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Hilfe ausschöpfen, um den Überlebenden in der Erdbebenregion zur Seite zu stehen, heißt es in einer Pressemitteilung. Zuvor hatte der iranische Vizepräsident Mohammed Resa Rahimi offiziell bekannt gegeben, dass sein Land nun doch internationale Unterstützung akzeptiert.

„Ich habe schon viel erlebt, aber die Zerstörungen, die ich gestern sehen musste, gingen mir sehr nahe“, übermittelte humedica-Koordinator Cyrus Ghiasi. „Viele Dörfer sind komplett zerstört.“ Die Zerstörungen betreffen nach seinen Informationen weniger die Millionenmetropole Täbris, sondern insbesondere hunderte Dörfer außerhalb.

humedica bittet um konkrete Spenden für diesen Katastropheneinsatz in Form einer Spende auf das Konto:
humedica e. V.
Stichwort "Erdbeben Iran"
Konto 47 47
BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren

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