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DGB: Im Allgäu immer noch hohes Entlassungsrisiko
06.08.2012 - 11:31
Nach Berechnungen der DGB-Region haben 10647 Beschäftigte im Allgäu im vergangenen Jahr ihren regulären Job verloren und sind arbeitslos geworden.
Sie mussten sich arbeitslos melden. Dies bedeutet eine Entlassungsquote (Zugangsdaten zur Arbeitslosigkeit im Verhältnis zum Bestand an sozialversicherten Beschäftigten) von rund 10 % Und das „trotz guter Konjunktur und steigender Klagen von Unternehmen über Fachkräftemangel, so der Vorsitzende der DGB-Region Allgäu-Donau-Iller, Werner Gloning.

Gloning: „Selbst wenn viele der Betroffenen nicht dauerhaft in der Arbeitslosigkeit verbleiben, heißt das für sie, auf Grund der rigiden Zumutbarkeitsregelungen für Arbeitslose, dass ihre neuen Arbeitsstellen oft nur noch befristet und niedriger bezahlt sind als bisher und die Arbeitsbedingungen oft erheblich schlechter sind als vorher.

Wenn man dann noch berücksichtigte, dass die Anzahl der älteren Arbeitslosen über 50 im Allgäu vom Juli 2011 auf Juli 2012 nicht nur nicht gesunken, sondern sogar um über 6% gestiegen ist, sei das für den DGB ein erneuter Beweis, dass es mit dem Arbeitsmarkt auch im Allgäu, allen vordergründigen Jubelarien zum Trotz, nicht zum Besten bestellt ist. Es bestehe deshalb arbeitsmarktpolitisch nach wie vor dringender Handlungsbedarf.

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