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Schweizer Polizei: Tote Bergsteiger waren Deutsche
04.07.2012 - 09:41
Sitten (dts Nachrichtenagentur) - Die fünf Bergsteiger, die in den Schweizer Alpen abgestürzt und verunglückt sind, waren Deutsche.
"Zu der Gruppe gehörten zwei Väter mit erwachsenen Söhnen und einer minderjährigen Tochter, es waren alles Deutsche", teilte die Schweizer Polizei am Mittwoch mit. Bei den Opfern handelt es sich um die 14-jährige Tochter und den 20-jährigen Sohn des einzigen Überlebenden.

Des Weiteren kamen ein 44-jähriger Vater und sein 17-Jähriger Sohn ums Leben. Das fünfte Opfer war ein 21-jähriger Mann. Alle stammen "mit großer Wahrscheinlichkeit" aus Berlin, hieß es aus Brandenburger Polizeikreisen.

Zur Ursache des Unglücks gibt es noch keine hinreichenden Erkenntnisse. Der Bergführer Rolf Trachsel, der die Rettungsoperation leitete, sagte, die Opfer seien angeseilt gewesen. "Ich gehe von einem Mitreißunfall aus."

Eine Lawine wollte Trachsel aber nicht ausschließen. (Update: 11:30 Uhr)

Zweite Meldung heute:
Basel (dts Nachrichtenagentur) - Unter den Opfern der fünf in den Walliser Alpen ums Leben gekommenen Bergsteigern befindet sich offenbar auch ein minderjähriges Mädchen. Wie eine Herbergsangestellte am Mittwochmorgen meldete, gehörten zu der Gruppe auch noch zwei Väter mit ihren erwachsenen Söhnen. Den Angaben zufolge sollen alle aus Deutschland stammen.

Das Auswärtige Amt hatte zunächst noch keine Angaben zur Nationalität der Opfer gemacht. Die Alpinisten waren am Dienstagmittag auf dem Rückweg vom Gipfel des 4.010 Meter hohen Lagginhorn bei Saas-Grund abgestürzt. Einer der insgesamt sechs Bergsteiger bleib jedoch rund 100 Meter unterhalb des Gipfels zurück.

Er alarmierte später die Rettungskräfte. Wie es zu dem Unglück kommen konnte ist bislang weiter unklar. Offenbar waren aber alle Bergsteiger angeseilt, "sonst wären nicht alle fünf gleichzeitig abgestürzt", zitiert "NZZ" Renato Kalbermatten von der Walliser Kantonspolizei.

Der Berg wird eigentlich als "wenig schwierig" eingestuft.

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