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Arbeitslosigkeit steigt im Allgäu weiter an
31.01.2013 - 10:44
Die Arbeitslosigkeit im Allgäu steigt weiter an – Vor allem aus jahreszeitlichen Gründen waren zum Jahresauftakt deutlich mehr Menschen im Allgäu arbeitslos als im Dezember. Dasselbe gilt auch beim Vergleich der Daten aus dem Januar des vergangenen Jahres.
„Schnee und Eis führten im Januar zu deutlichen Einschränkungen im Bau und weiteren Au-ßenberufen. Zudem meldete sich nach dem Jahreswechsel eine ganze Reihe von Beschäftigten aus dem Einzelhandel, weil der Bedarf an Arbeitskräften nach dem Weihnachtsgeschäft niedriger ist“, so Peter Litzka, Leiter der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen.

Im Januar lag die Arbeitslosenquote im Allgäu bei 3,6 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats. Dass es insgesamt etwas ruhiger auf dem Arbeitsmarkt zugeht, zeigt der Vergleich mit dem Januar des letzten Jahres. Seinerzeit lag die Quote etwas niedriger bei 3,4 Prozent. Aktuell waren 12.571 Frauen und Männer bei den Vermittlern der Arbeitsagentur und in den sieben Jobcentern gemeldet, 1.224 mehr als im Dezember. Erneut bildeten Kräfte aus Außenberufen mit 800 neuen Arbeitslosmeldungen ein Schwergewicht. Mitarbeiter aus Betrieben des Gartenbaus und der Landschaftspflege waren betroffen, ebenso Beschäftigte aus dem Bauhaupt- und Baunebengewerbe. Mit dem Ende des Weihnachtsgeschäfts sprachen zudem mehr als 300 Personen aus dem Verkauf neu bei den Vermittlern vor.

Aber es gab auch positive Nachrichten auf Seiten der arbeitslosen Menschen. So konnten im Januar mehr als 1.700 Frauen und Männer in eine neue Beschäftigung starten und dadurch ihre Arbeitslosigkeit wieder beenden. Ab März wird im Allgäu dann wieder mit einer Entspannung auf dem Arbeitsmarkt gerechnet.

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