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Sport

Trotz Niederlage gegen Amberg: ESC Kempten sichert sich Heimspielrecht in den Playoffs

today26. Januar 2026

Hintergrund
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Es war ein blutleerer Auftritt seiner Mannschaft, so beschrieb Sven Curmann das Spiel seiner Sharks beim Tabellenletzten in wenigen Worten. Wirklich dramatisch war es allerdings nicht: An Torchancen und Spielanteilen gemessen war Kempten die bessere Mannschaft. Amberg war dagegen eiskalt und nutzte nur wenige Chancen, um vier Tore zu erzielen. Kempten agierte oft zu verzettelt und ungenau, dazu kam Pech im Abschluss. Kein Beinbruch, aber vielleicht zur richtigen Zeit vor den Playoffs ein Warnschuss, dass immer 100 % Einsatz nötig sind.

Logo von Homepage esc-kempten.de

Positiver Aspekt: Kevin Hu erzielte einen Treffer und lieferte einen Assist, wodurch er in der Scorerwertung der Bayernliga mit 74 Punkten mit Tomas Cermak aus Schweinfurt gleichzog. Mit 41 erzielten Toren steht er in dieser Wertung sogar deutlich an der Spitze der Liga.

Es war gleichzeitig ein Fernduell mit Landsberg, das mit einem klaren 6:0-Sieg in Pfaffenhofen punktemäßig mit Kempten gleichzog. Entscheidend ist die Tordifferenz: Beide Teams liegen nach dem letzten Spieltag mit +29 gleichauf. Auch der direkte Vergleich brachte kein Ergebnis: Kempten gewann in Overtime in Landsberg, die Riverkings siegten im Penaltyschießen in Kempten – wieder Gleichstand. Der Ausschlag zugunsten der Allgäuer fällt somit über die erzielten Tore: Kempten 139, Landsberg 128. Nach 30 Spieltagen eine hautschmale Entscheidung.

Auch die Frage, wer der Gegner im Viertelfinale wird, entwickelte sich zu einer hochspannenden Angelegenheit. Dingolfing gewann 4:2 in Waldkraiburg, was bei einer Niederlage von Klostersee Platz 5 bedeutet hätte. Grafing lag 22 Sekunden vor Spielende noch mit zwei Treffern in Schongau zurück, doch innerhalb von zehn Sekunden glich das Team von Thomas Vogl aus und erzielte in Overtime den Siegtreffer. Somit endet die Vorrunde mit:

  • Kempten auf Platz 3

  • Landsberg auf Platz 4

  • Klostersee auf Platz 5

  • Dingolfing auf Platz 6

Die bereits feststehenden Viertelfinalserien lauten:

  • Kempten – Dingolfing

  • Landsberg – Klostersee

Wer gegen die Teams auf Platz 1 und 2 (Königsbrunn und Schweinfurt) spielt, entscheidet sich in den Pre-Playoff-Serien zwischen Miesbach und Ulm sowie Waldkraiburg und Miesbach.

Curmann hat nun zwei Wochen Zeit, um seine Sharks auf den Gegner vorzubereiten. Die Isar Rats haben in den letzten Wochen stark gespielt und werden ein schwerer Gegner. Doch die Sharks werden topfit und hochmotiviert in die Best-of-Seven-Serie starten.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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