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Grillabend endet tödlich - 30-jähriger stirbt an Kohlenmonoxidvergiftung
11.04.2013 - 15:26
Nach einer Übernachtung in einem Campingbus ist Ende März ein 30-jähriger Mann verstorben. Wie sich herausstellte, erlag er einer Kohlenmonoxidvergiftung.
Der Mann und sein 29-jähriger Bekannter verbrachten die Nacht anlässlich eines am Osterwochenende unternommenen Skiausflugs in ihrem Campingbus. Während der 29 Jahre alte Begleiter am anderen Tag in stark benommenen Zustand wieder zu sich kam und sich bei der Polizeidienststelle in Isny meldete, kam für den 30-Jährigen jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Ermittlungen ergaben, dass beide Männer eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten, welche für den im Norden Baden-Württembergs wohnhaften 30-Jährigen tödlich endete. Der 29-Jährige musste in eine Klinik eingewiesen werden. Die beiden Männer hatten am Abend einen Holzkohlegrill mit noch glühenden Kohlen in das Innere ihres Campingbusses genommen. Dies führte im Fahrzeug zu einem lebensbedrohlichen Anstieg der Kohlenmonoxid-Konzentration.

Die Polizei weist darauf hin, dass es sich bei Kohlenmonoxid um ein geruch- und farbloses Gas handelt, das bei Verbrennungsprozessen entsteht und in entsprechenden Konzentrationen eine hochgiftige Wirkung hat. Holzkohlegrills dürfen deshalb unter keinen Umständen in geschlossenen Räumen verwendet werden.

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