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Tbc: Flächendeckende Untersuchungen im Unterallgäu gestartet
03.05.2013 - 12:13
Im Unterallgäu sind jetzt flächendeckende Untersuchungen auf Rindertuberkulose angelaufen. Laut Dr. Armin Mareis, Leiter des Veterinäramts am Unterallgäuer Landratsamt, sind nun die ersten praktizierenden Tierärzte unter Vertrag.
Zusammen mit diesen sollen die Reihenuntersuchungen personell gestemmt werden. Im Unterallgäu müssen nach den Vorgaben des bayerischen Umweltministeriums insgesamt 107.121 Tiere von 1.903 Betrieben auf Tbc untersucht werden. Bereits komplett untersucht sind 20 Betriebe, wie der Leiter des Veterinäramts sagt. Die Tierärzte sind für die Untersuchungen beim Landratsamt angestellt.

„Wir hoffen, dass wir die inzwischen große Nachfrage nach Untersuchungen nun bald decken können.“ Geplant ist, dass nach und nach alle Rinder ab einem Alter von zwölf Monaten untersucht werden - so wie es das Umweltministerium in allen zwölf bayerischen Landkreisen am Alpenrand vorsieht.

Wegen Verdachts auf Tbc mussten im Unterallgäu bislang 87 Tiere getötet werden. Bei zwei Rindern wurde Tbc festgestellt. Der zweite Tbc-Verdacht bestätigte sich laut Mareis diese Woche, den ersten Tbc-Fall verzeichnete das Veterinäramt im März.

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