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Florian Goldhofer (Regionalmanager Telekom) und Herbert Hofer (Bürgermeister Pforzen)
(Bildquelle: Deutsche Telekom AG)
 
Ostallgäu - Pforzen
Mittwoch, 24. Januar 2018

Schnelleres Internet für 600 Haushalte um Pforzen

Rund 600 Haushalte im Vorwahlbereich 08346 in Pforzen in den Ortsteilen Irpisdorf, Ingenried, Hammerschmiede und Leinau können jetzt schneller im Internet surfen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Die Telekom hat dafür rund 17 Kilometer Glasfaser verlegt und elf Verteiler neu aufgestellt oder mit moderner Technik aufgerüstet.

„Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig. Bandbreite ist heute so wichtig wie Gas, Wasser und Strom“, sagt Herbert Hofer, Bürgermeister von Pforzen. „Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So sichert sich unsere Gemeinde einen digitalen Standortvorteil und wird als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver.“

„Wer die schnellen Internetanschlüsse nutzen möchte, kann sie ab sofort online, telefonisch oder im Fachhandel buchen“, sagt Florian Goldhofer, Regionalmanager der Deutschen Telekom. „In kürzester Zeit sind jetzt Videos aufgerufen, Bankgeschäfte erledigt und Urlaube gebucht.“

So kommt das schnelle Netz ins Haus
Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

In der Regel werden in Pforzen Geschwindigkeiten von mindestens 30 MBit/s an den Anschlüssen zur Verfügung stehen. Aufgrund der technischen Anforderungen wurde für einige Gebäude im Rahmen des Ausbaukonzepts eine Sonderlösung vereinbart. Hier endet das Glasfaserkabel nicht im MFG am Straßenrand, sondern hier wird die Glasfaser bis in die Häuser gezogen. Dort sind dann Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 MBit/s möglich. (pm)


Tags:
telekom internet glasfaser allgäu


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