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Nach Brand in Pforzen: Entwarnung vom Wasserwirtschaftsamt
31.07.2012 - 15:42
Das Wasserwirtschaftsamt Kempten hat im Zusammenhang mit dem Brandfall der Bayerischen Wertstoffzentrum GmbH in Pforzen Bodenproben aus dem umliegenden Gebiet entnommen und auf Verunreinigungen und ein mögliches Gefährdungspotenzial hin untersucht. Die Ergebnisse liegen nun in Form eines Gutachtens vor. Sie sehen keine Gefahr einer schädlichen Bodenveränderung.
Beprobt wurden durch das Wasserwirtschaftsamt zwei Ackerstandorte und zwei Grünlandstandorte in Hauptwindrichtung der Brandsäule. Die entnommenen Proben wurden auf Dioxine und Furane, sowie Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, Polychlorierte Biphenyle und Schwermetalle überprüft.

Das Wasserwirtschaftsamt Kempten stellt in seinem Gutachten fest, dass bei allen Proben die Vorsorgewerte für Böden deutlich unterschritten werden und sieht daher die Gefahr einer schädlichen Bodenveränderung durch den Brand am Wertstoffzentrum ausgeräumt. Laut Gutachten besteht demnach kein weiterer Handlungsbedarf.

Bereits während des Brandes wurden durch die Einsatzkräfte gemeinsam mit der Feuerwehr Kaufbeuren unmittelbar am Brandherd und in der näheren Umgebung in der Hauptwindrichtung Schadstoffmessungen durchgeführt. Auch damals wurden keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffkonzentrationen für die Bevölkerung festgestellt.

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