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Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Ostallgäu - Marktoberdorf
Donnerstag, 18. Februar 2016

Sanieren leicht gemacht - Landkreis Ostallgäu stellt Förderprogramm vor

50.000 Euro an Hilfeleistungen für Sanierer

Wer sein Haus energetisch sanieren will, kann künftig auf die Unterstützung des Landkreises Ostallgäu zählen: Mit dem neuen Sanierungs-Förderprogramm des Landkreises bekommen Sanierer für Beratung und Baubegleitung bis zu 100 Prozent der Kosten erstattet. Landrätin Maria Rita Zinnecker wertet das neue Förderprogramm als „weiteren starken Impuls für den Klimaschutz im Landkreis“.

„Wir wollen mit diesem Programm einen kräftigen Anreiz für alle geben, die ihr Gebäude energetisch sanieren wollen“, sagt Zinnecker. Das Programm besteht aus zwei kombinierbaren Säulen: Der Vor-Ort-Beratung samt Erstellung eines „Sanierungsfahrplans“ sowie der Baubegleitung, also der fachlichen Beratung während der Sanierung. Der Landkreis legt das Programm gemeinsam mit seinem Partner eza! auf. Offizieller Startschuss für das Programm ist am 27. Februar bei den „Allgäuer Altbautagen“.

Förderprogramm: 50.000 Euro im Topf

„Unser Ziel ist es, angesichts der zunehmenden Komplexität Bauherren konkrete Hilfestellung zu leisten, Fehler und Bauschäden zu vermeiden und so die Qualität von energetischen Sanierungen zu verbessern“, sagt Landrätin Zinnecker. Mit den 50.000 Euro im Fördertopf könne man viele Gebäudesanierungen anstoßen und so auch den Klimaschutz im Ostallgäu aktiv weiter voranbringen. Um die Vor-Ort-Beratung in Anspruch nehmen zu können, muss der Antragsteller gleichzeitig eine Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das auch für die Förderung der Energieeffizienz zuständig ist, beantragen. Das BAFA übernimmt bis zu 60 Prozent der Kosten der Beratung, der Landkreis legt noch einmal 20 Prozent (maximal 350 Euro) drauf. Um von der Baubegleitung profitieren zu können, muss gleichzeitig eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen werden. Die KfW fördert bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten, der Landkreis legt noch einmal 50 Prozent drauf (bis maximal 4000 Euro). Die Höhe der Förderung bemisst sich an einem Punktekatalog, der Kriterien wie regionale Planer und Handwerker oder den Einsatz nachwachsender Rohstoffe berücksichtigt. Genaue Informationen zur Antragstellung gibt es bei eza! (Christian Wörz, Telefon 0831 960286-60, E-Mail: woerz@eza-allgaeu.de oder www.eza-allgaeu.de) oder auf den „Allgäuer Altbautagen“ in Kempten.

Am Montag, 22. Februar, startet im Landratsamt eine Vortragsreihe zum Thema Klimaschutz und Gebäudesanierung. Um 19 Uhr spricht der renommierte Klimaforscher Professor Dr. Wolfgang Seiler zum Thema „Ist unser Klima noch zu retten?“. In den kommenden Wochen finden dann an Volkshochschulen im Landkreis und in Kaufbeuren weitere Vorträge statt. Das gesamte Vortragsprogramm unter www.klimaschutz-ostallgaeu.de


Tags:
sanieren förderprogramm finanzen allgäu


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