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Dr. Leopold Herz informiert sich über regenerative Energien
26.04.2012 - 11:31
Informationen über regenerative Energiemodelle stehen bei dem Abgeordneten der Freien Wähler, Dr. Leopold Herz, auf dem Programm.
Deshalb besuchte er die Firma BauAss in Hopferau. Schon bei der Anfahrt sah der Abgeordnete die Photovoltaikanlagen auf den Gebäudedächern des Unternehmens.

Der mittelständische Baubetrieb, der von dem Architekten Peter Köpf geleitet wird und rund 20 Mitarbeiter beschäftigt, hat sich schon zu Beginn der Energieoffensive mit den regenerativer Energieversorgung und Wärmedämmung beim Wohnhausbau befasst. Ziel ist, eine autarke Energieversorgung für Wohngebäude durch die Kombination mehrerer Methoden zu erreichen, meint der Unternehmer. Weiterhin ist er überzeugt, dass der Einsatz von Wärmepumpen die Heizenergie der Zukunft darstellt. Bei der Stromerzeugung über Photovoltaik- und Windkraftanlagen ist die Speicherung nach wie vor die größte Herausforderung, die so schnell nicht gelöst werden kann, befürchtet Köpf. Außerdem würde auch das momentan zur Verfügung stehende Netz nicht für den Transport des erzeugten Stroms ausreichen und der Netzausbau noch Jahre in Anspruch nehmen, ist sich Köpf sicher.

Sehr schnell kam das Gespräch auf die Verarbeitung von Biomasse und Holz. Dabei waren sich der Abgeordnete und forstpolitische Sprecher der FREIEN WÄHLER, Dr. Leopold Herz und der Unternehmer einig, dass die Energieeffizienz der Biomasse noch nicht optimal ist. Ebenso sei Holz in Form von Hackschnitzeln oder Pellets schon ein Energieträger, der „endlich“ sei und damit nicht ewig zur Verfügung stünde. Die Windräder stellen auch keine optimale Lösung dar, zum einen wegen der Geräuschentwicklung und zum anderen wegen der Optik, meint Peter Köpf.

Zum Ende des Besuches zeigte Köpf dem Abgeordneten den von seinem Unternehmen verwendeten Ziegelstein mit Perlite -Füllung zur Wärmedämmung beim Hausbau . Perlite ist vulkanischen Ursprungs und, so Köpf, eine revolutionäre, mineralische Dämmstoff-Füllung. Das Naturprodukt hat ein geringes Gewicht und hervorragende wärme- und schalldämmende Eigenschaften. Mit diesem Baumaterial lässt sich beim Hausbau der Passivhausstandard erreichen, so Köpf.

Einig waren sich der Unternehmer und der Abgeordnete, dass die Energiewende zügig erfolgen müsse und beide teilten die Bedenken über den Atomstrom, der zur Zeit aus Frankreich und Tschechien bezogen wird, um Engpässe auszugleichen, die durch die Abschaltung deutscher Atomkraftwerke eingetreten sind.

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