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Kutschunfall am Märchenschloss: Verletzte Familie kommt aus Rheinland-Pfalz
08.10.2012 - 16:53
Bei dem Kutschunglück heute Mittag in unmittelbarer Nähe von Schloss Neuschwanstein sind drei Mitglieder einer Familie zum Teil schwerst verletzt worden. Jetzt steht fest, sie stammen aus Rheinland-Pfalz.
Wie die Polizei am Nachmittag weiter mitteilte, handelt es sich um eine 40-jährige Mutter und ihre beiden 9- und 11-jährigen Töchter. Die 40-jährige erlitt bei den Unfall schwerste Kopfverletzungen, die Mädchen Frakturen an den Beinen - sie gelten laut Polizei als schwer verletzt. Ein Hubschrauber brachte alle drei in Krankenhäuser. Vier japanische Touristen, die ebenfalls in der Kutsche gesessen hatten, kamen mit leichten Verletzungen davon.

Heute Mittag hatten die Zugpferde einer Kutsche kurz vor der Abfahrt zum Parkplatz in Hohenschwangau plötzlich durchgedreht. Sie rannten rund 500 Meter den Schlossweg hinunter. Die Kutsche prallte gegen eine Mauer. Dabei wurden die drei Pfälzer aus der Kutsche geschleudert.

Für die zwei japanischen Frauen und zwei japanischen Männer ging die Unglücksfahrt noch weiter. Die Pferde rannten weiter talwärts und prallten in eine ebenfalls ins Tal fahrende Kutsche, die zum Glück unbesetzt war, und anschließend gegen einen Baum. Dabei wurden die vier Japaner aus der Kutsche geschleudert, erlitten glücklicherweise aber nur leichte Verletzungen.

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Nachrichtenmeldung von 14:30 Uhr

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