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Rettungshubschrauber Christoph 17
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Ostallgäu - Geisenried
Dienstag, 11. Februar 2014

Sattelzug, Van und Auto stoßen zusammen

Ein Verkehrsunfall hat heute Mittag auf der B12 zwischen Altdorf und Geisenried fünf Schwerverletzte gefordert. Bis in die späten Abendstunden dürfte die Bundesstraße in diesem Bereich noch gesperrt bleiben, so die Polizei. Ein Van, ein Sattelzug und ein mit vier oberallgäuer Frauen besetzter Wagen waren zusammengeprallt.

Zum Unfallzeitpunkt geriet der 37-jährige Fahrer eines Vans, der in Richtung Kaufbeuren unterwegs war, in der Nähe der Anschlussstelle Altdorf aus ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn. Hierdurch kam es zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden Sattelzug. Aufgrund dieser Kollision verlor der aus Nordrhein Westfalen kommende 58-jährige Fahrer des in Richtung Kempten fahrenden unbeladenen Sattelzugs die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet jetzt selbst auf die Gegenfahrbahn, wo er gegen einen mit vier Personen besetzten entgegenkommenden Kleinwagen prallte.

Im Anschluss an den Zusammenprall kamen beide Fahrzeuge von der Fahrbahn ab, wobei der Lkw über die Leitplanke auf die Seite stürzte. Mehrere Fahrzeuginsassen mussten von der Feuerwehr aus den Fahrzeugen befreit werden. Bei dem Unfall wurden nach aktuellem Informationsstand der Fahrer des Vans schwerst und seine Beifahrerin - beide kommen aus dem Landkreis Landsberg am Lech - ebenso wie der Fahrer des Lkw leicht verletzt.

Die vier Insassen des Kleinwagen - vier Frauen aus dem Landkreis Oberallgäu im Alter zwischen 31 und 52 Jahren erlitten schwere bis schwerste Verletzungen. Zum Abtransport der Verletzten befanden sich vier Rettungshubschrauber sowie ein Polizeihubschrauber zur Koordinierung der Flugbewegungen vor Ort. Neben dem Rettungsdienst waren auch die umliegenden Feuerwehren mit über 80 Mann im Einsatz. Zur Klärung der Unfallursache wurde von der Staatsanwaltschaft Kempten ein Unfallgutachter beauftragt.

Da bis zu 400 Liter Diesel aus dem Tank des Sattelzuges ausgelaufen sind, wurde das Wasserwirtschaftsamt verständigt, um nach der erfolgten Bergung der Fahrzeuge eine Entscheidung bezüglich einer eventuell erforderlichen Entsorgung des betroffenen Erdreichs zu treffen. Eine Freigabe der B12 für den Verkehr ist nicht vor den späten Abendstunden zu erwarten. Da an allen beteiligten Fahrzeugen Totalschaden entstanden ist, dürfte die Schadenshöhe nach vorläufigen Schätzungen bei über 150.000 Euro liegen. Die Sachbearbeitung wurde von der Verkehrspolizeiinspektion Kempten übernommen.


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unfall schwerverletzte b12 allgäu


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