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Deutlicher Wahlsieg für Bürgermeister Eckhard Harscher
11.03.2012 - 19:45
Im oberallgäuer Waltenhofen konnte der Amtsinhaber Eckhard Harscher (Wir für Waltenhofen) einen deutlichen Wahlsieg erreichen. Die Wahlbeteiligung lag bei sehr guten 64 Prozent.
Zahlreiche Waltenhofener applaudierten im Sitzungssaal des Rathauses - unglückliche Gesichter gab es dort eher weniger zu sehen. Mit 2.966 Stimmen und insgesamt 67 Prozent konnte Eckhard Harscher am Ende zufrieden lächeln. Für den Herausforderer Karl Fischer, zweiter Bürgermeister in Waltenhofen, war das Ergebnis niederschmetternd. Er erhielt mit 1.446 Stimmen (33 Prozent) nicht einmal halb so viele , wie der alte und neue Rathauschef.

In der AllgäuHIT- Livesendung sagte der Wahlsieger Eckhard Harscher direkt nach der Ergebnisbekanntgabe: "Ich habe einfach gehofft, dass es heute Abend gut rausgeht. Die Rückmeldungen vor dem heutigen Tag waren sehr positiv, aber sicher sein kann man sich da nie. Was mich besonders gefreut hat, dass wir einfach einen fairen Wahlkampf hatten, weil wir auch danach wieder zusammenarbeiten müssen. Ich bin einfach glücklich, dass es so ausgegangen ist."

Doch woran lag es seiner Meinung nach - an den Themen?: "Die Themen sind mit Sicherheit ausschlaggebend, gerade die klare Linie bei der Kinderbetreuung, der Energiewende und bei den Infrastrukturmaßnahmen." Und unterstrich nochmal: "Es kommt auf eine gerade Linie an. Wir Gemeinden haben doch alle zu wenig Geld, kein Bürgermeister kann hoffen, irgendwo zehn Millionen Euro zu bekommen, womit er dann alle Probleme löst."

Karl Fischer sagte anschließend: "Ich bin nicht traurig, ich möchte allen ein großes Dankeschön aussprechen, die mich unterstützt haben. Ich habe alles in meiner Macht stehende getan, um voran zu kommen."

Doch was war der Ausschlag?: "Ich denke, dass man allein mit Wahlinformationsveranstaltungen nur zehn Prozent der Bürger erreichen kann. Ich habe dort sehr deutlich aufgezeigt, welche Dinge in unserer Gemeinde im Argen liegen. Ich denke, wir haben den Wähler dann zu wenig erreicht, es ist uns nicht gelungen die Informationen auch rauszubringen. Auf der anderen Seite, sind in den vergangenen Jahren viele Investitionen getätigt worden, die auch sehr wählerwirksam sind."

Weiter sagte Fischer: "Der Bürger hat jetzt so entschieden und ich werde auch weiter damit umgehen können".

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