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Dumm gelaufen - Anzeige statt Führerscheinanmeldung
01.03.2012 - 10:44
Um ihren Sohn zu überraschen, wollte eine Mutter gestern bei der Stadt Sonthofen für einen Führerscheinantrag die Wohnanschrift bestätigen lassen. Dafür nahm sie den Ausweis ihres Sprösslings und meldete sich beim Einwohnermeldeamt. Statt dem Führerscheinantrag brachte sie ihrem Sohn dann aber die Nachricht über eine Anzeige wegen Urkundenfälschung mit nach Hause.
Der Angestellten im Einwohnermeldeamt fiel jedoch auf, das mit dem Personalausweis etwas nicht stimmte. Wie sich herausstellte hatte sich der 16jährige um drei Jahre älter gemacht, indem er den Ausweis so manipulierte, dass aus dem Geburtsdatum 1995 ein 1992 wurde. Allerdings war die Verfälschung so dilettantisch, das dies auffallen musste. Die Überraschung war dann auch gelungen, als die Mutter ihm mitteilen musste, dass er eine Anzeige wegen Urkundenfälschung bekommen wird. Seinen Angaben nach waren mit der Manipulation keine Hintergedanken verbunden, ihm war nur langweilig und er wollte es einfach ausprobieren. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei alle Jugendlichen davor, zur Vorspiegelung eines höheren Alters beim Eintritt in Diskotheken o. ä., Veränderungen an Ausweispapieren vorzunehmen.
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