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Ablösung beim Sicherheitsdienst am Amtsgericht - Messer und Rauschgift sichergestellt
03.09.2012 - 08:11
Für die Einlasskontrollen am Amtsgericht in Sonthofen ist ab heute die Firma Securitas zuständig. In einer bayernweiten Ausschreibung hatte die Firma den Zuschlag erhalten.
Bereits am vergangenen Freitag hatten die Mitarbeiter der V.I.P.- Service GmbH aus Fischen ihren letzten Arbeitstag am Amtsgericht. Die Firma hatte sich aus Kapazitätsgründen nicht an der Ausschreibung beteiligt. Hintergrund ist, dass der jetzige Dienstleister den Zuschlag für den gesamten Regierungsbezirk Schwaben erhalten hatte, eine weitere Unterteilung in kleinere Bezirke war nicht möglich. Zudem dürfen keine Subunternehmen eingesetzt werden.

Zwei Mal mussten die Sicherheitskräfte eingreifen: „Einmal hat ein Bürger ein Messer mitgebracht, dabei handelt es sich um einen verbotenen Gegenstand. In einem anderen Fall brachte jemand Rauschgift mit in das Gerichtsgebäude. Dieses konnte sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen hat dann die Polizei übernommen“, so der Direktor des Amtsgerichts in Sonthofen Alfred Reichert.

Mit dem bisherigen Partner war Reichert stets zufrieden. Man habe die Zusammenarbeit sehr geschätzt. Durch die Ausschreibung des Freistaats ist das Personal nun aber nicht mehr nur stundenweise, sondern mehr oder weniger in Vollzeit im Einsatz und kann auch in den normalen Alltag am Amtsgericht Sonthofen mehr eingebunden werden.

Mathias König, der Geschäftsführer des V.I.P.-Service: „Das war für unser Haus natürlich auch ein Prestigeobjekt, da wir als einziger privater Sicherheitsdienst deutschlandweit diesen Dienst auch bewaffnet durchgeführt haben. Es ist schade, aber es ist ein Vertrag gewesen der zeitlich befristet war und jetzt ausgelaufen ist, somit ist unser Dienst vorerst beendet“.

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