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Schwerpunktkontrolle auf der A7, Parkplatz Rottachtal in Fahrtrichtung Kempten
(Bildquelle: AllgäuHIT/Pöppel/new-facts.eu)
 
Oberallgäu - Oy-Mittelberg
Donnerstag, 11. Mai 2017

Schwerpunktkontrollen in Oy-Mittelberg

Gestern Nachmittag bis zum Abend, fand in der Zeit von 16 bis 20 Uhr eine Schwerpunktkontrolle auf der Bundesautobahn A7, Parkplatz Rottachtal in Fahrrichtung Kempten statt. Neben der Verkehrspolizeiinspektion Kempten waren auch Kräfte der der Bereitschaftspolizei Königsbrunn, der Fahndungsdienststelle Pfronten und dem Zoll im Einsatz.

Um die Gefahren der Ablenkung im Straßenverkehr und der fehlender Aufmerksamkeit wieder ins Bewusstsein zu rücken, lag das Augenmerk der Kontrollen auch im Bereich Ablenkung im Straßenverkehr. Die Teilnahme am immer komplexer werdenden Straßenverkehr erfordert von jedem volle Konzentration und Aufmerksamkeit. Selbst kurze Ablenkung und vermeintlich kleine Fehler können zu schwerwiegenden Unfällen führen. Neben der verbotswidrigen Nutzung eines Mobiltelefons können auch die Bedienung von Navigationsgeräten oder vermeintlich belanglose Ablenkungen, wie intensive Gespräche mit den Mitfahrern, Essen und Trinken am Steuer, vom Verkehrsgeschehen ablenken.


Durch eine vorgelagerte Radarmessung im Reinertshofer Tunnel wurde neben der Vorselektion möglicher Handyverstöße zudem die zulässige Höchstgeschwindigkeit überwacht. Erfreulicherweise waren die Beanstandungszahlen von Verkehrsteilnehmern, die verbotswidrig ein Mobiltelefon nutzen, gering. Ziel war es, die Verkehrsteilnehmer auch im präventiven Gespräch zu sensibilisieren und auf Gefahren durch Ablenkung hinzuweisen. 

Bei den Geschwindigkeitsmessungen wurde der „Spitzenreiter“ mit 129 km/h bei erlaubten 80 km/h gemessen. Den Fahrer erwarten ein Bußgeld und ein Fahrverbot von mindestens 160 Euro und einem Monat. Zudem werden zwei Punkte ins Fahreignungsregister eingetragen.

Zudem wurden neben Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung auch Beanstandungen im Bereich des Schwerlastverkehrs festgestellt. Die Ladung eines Gefahrgut Lkws war unzureichend gesichert. Der 44-jährige polnische Fahrer konnte, nachdem er die Fässer ordnungsgemäß gesichert hatte und eine entsprechende Geldbuße hinterlegte, seine Fahrt fortsetzen.

Zudem ergaben die Kontrollen mehrere Fahndungstreffer von Personen, die wegen verschiedener Delikte zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben waren.
(Verkehrspolizeiinspektion Kempten; PP Schwaben Süd/West)

 


Tags:
kontrollen ablenkung verstöße allgäu


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