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Grünes Licht für Klinikfusion
19.10.2012 - 13:12
Jetzt ist es beschlossene Sache: der bisherige Klinikverbund Kempten-Oberallgäu wird zu einer gemeinsamen Gesellschaft fusioniert.
Der oberallgäuer Kreistag hat in seiner Sitzung am Vormittag endgültig und vor allem einstimmig grünes Licht gegeben. Seit Jahren arbeiten die Kliniken von Oberstdorf bis Kempten bereits in einer Art Netzwerk zusammen. Jetzt folgt der nächste Schritt. Zu je 50 Prozent werden die Stadt Kempten und der Landkreis Oberallgäu an der neuen Gesellschaft beteiligt. Diese entsteht auf dem Papier bereits zum 1. Januar nächsten Jahres und wird im Krankenhausalltag wohl bis Jahresmitte umgesetzt.

Beim Blick auf die Zahlen macht der Zusammenschluss in jedem Fall Sinn. So konnte das Minus durch verschiedene, gemeinsame Maßnahmen, in den vergangenen Jahren immer weiter abgebaut werden. Im vergangenen Jahr gab es sogar erstmals ein Plus von über 80.000 Euro zu verbuchen. Dies ist nicht nur alles andere als selbstverständlich, wie der oberallgäuer Landrat Gebhard Kaiser im AllgäuHIT- Interview sagte, sondern dürfte auch die größte Motivation für die Stadt- und Kreisräte von Kempten und dem Oberallgäu gewesen sein, diesen Schritt zu tun. Der Kemptener Stadtrat hatte bereits in der vergangenen Woche einstimmig einer Fusion zugestimmt.

Mit einem Personalstand von mehr als 2.300 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 160 Millionen Euro bewegt sich das dann fusionierte Krankenhausunternehmen mit seinen spezialisierten Standorten auf Großstadtniveau zu, so Kaiser.

Schon im Vorfeld hatte man bekannt gegeben, dass es nicht darum gehe Klinikstandorte zu schließen oder Personal abzubauen.

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