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Schaupp kann Haltung von Zweitbürgermeister Wurmbäck nicht verstehen
27.09.2012 - 09:58
Das Vorgehen rund um das Thema Windenergie spaltet weiter die Ortsparteien in Immenstadt. Das Abstimmverhalten des CSU- Stadtratsmitglieds Thomas Wurmbäck findet Bürgermeister Armin Schaupp rätselhaft.
Der zweite Bürgermeister, der gleichzeitig stellvertretender Kreisvorsitzender der CSU im Oberallgäu ist, verwundert mit seiner Stellung zum Thema regernative Energien, allen voran der Windenergie. Bürgermeister Armin Schaupp sagte in der Sendung "Baumann am Morgen" bei Radio AllgäuHIT: "Ich kann das nicht mehr nachvollziehen. Als Kreistagsmitglied stimme ich für 70 Prozent, als Verwaltungsratsmitglied im Allgäuer Überlandwerk bin ich dafür, dass der Ausbau der regenerativen Energie im Windkraftbereich vorangetrieben wird und auch Gelder in die Hand genommen werden, im regionalen Planungsverband sitzt er im Planungsausschuss, bestimmt dieses Vorgehen und jetzt als Stadtrat lehnt er Windenergie in Immenstadt ab und konterkariert damit das, was er selbst im regionalen Planungsverband beschlossen hat."

Heute diskutiert der Immenstädter Stadtrat darüber, wie die Positionierung des Stadtrates aussieht, die er gegenüber dem Regionalen Planungsverband abgibt. Besonders spannend wird dabei ein Antrag der CSU bewertet. "Dieser lautet im Wesentlichen: Wir lehnen Windkraft in Immenstadt ab". Schon gestern hatte sich der oberallgäuer Landrat Gebhard Kaiser (CSU) in die Diskussion eingemischt. Er appellierte in einem Interview bei Radio AllgäuHIT an seine Parteifreunde, dass in Immenstadt keine Parteipolitik betrieben werden solle, sondern dass sich die Lager wieder aufeinander zubewegen. "Die Lagerbildung ist nicht zielführend, es geht hier um die Sache und nicht um politisches Süppchen kochen", so Kaiser.

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