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AbL kritisiert Vorgehen der Behörden rund um Rinder-Tuberkulose
15.04.2013 - 16:02
Die Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft, kurz AbL, kritisiert das Vorgehen der Behörden im Fall der Rinder-Tuberkulose.
Weder die neue noch die alte Verordnung führte zu einem aus unserer Sicht tragbaren Ergebnis, so die AbL in einer Pressemitteilung. Es würde weiter russisches Roulette mit den Bauern und den Rindern gespielt. Geschäftsführer Michael Finger kritisiert, dass Rinder- und Geflügeltuberkulintests unterschiedlicher Hersteller eingesetzt werden. Dabei stehe im Beipackzettel des Rindertuberkulinherstellers, dass nur gleiche Präparate des selben Herstellers verwendet werden dürften, da für andere keine Informationen zur gegenseitigen Verträglichkeit vorliegen würden.

Hinzu komme die Durchführung des Hauttests mit einer Stallnadel, statt mit einer desinfizierten Nadel pro Tier. Es würden weiter hochträchtige Rinder getötet, deren ungeborene Kälber grausam im Mutterleib verenden. Anschließend würde im Labor festgestellt, dass sich der Verdacht auf TBC in über 90 Prozent der getöteten Tiere nicht bestätigt hätte, so die AbL.

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