Moderator: Hits der 70er bis Heute
 
 

Rauchentwicklung in Firma - keine Gefahr für Bevölkerung
21.06.2012 - 09:02
Ein Vorfall bei einer Bedruckungsmaschine für Verbundmaterial hat am Donnerstagvormittag für einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst gesorgt.
Kurz nach 08 Uhr war es bei der Maschine, die erst seit wenigen Monaten in Betrieb war, zu einer Stichflamme in einem Bereich gekommen in dem Farben und Lösungsmittel bevorratet werden. Aufgrund der extrem starken Rauchentwicklung mussten die Beschäftigten, darunter auch drei Arbeiter die zunächst einen Löschversuch gestartet hatten, die Fabrikationshalle verlassen. Ein Betreten des Objekts für Löscharbeiten war nur noch durch Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Einsatz von Atemschutz möglich. Um eine Gefährdung der Anwohner auszuschließen, wurden diese im Vorfeld der erforderlichen Belüftung der Halle unter anderem durch Lautsprecherdurchsagen aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten. Gegen 10 Uhr konnte diese Warnung aufgehoben werden. Aufgrund des Verdachts einer Rauchgasvergiftung bzw. einer erlittenen Rauchgasvergiftung mussten sieben Beschäftigte und vier Angehörige der Feuerwehr in ein Krankenhaus zur weiteren medizinischen Versorgung gebracht werden. Das Landratsamt Oberallgäu (Umweltamt) wurde von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt. Eine Entscheidung in wie weit die Halle aufgrund gegebenenfalls toxischer Rückstände vorerst gesperrt bleiben muss, bzw. wie das verunreinigte Löschwasser entsorgt werden muss steht noch aus. Angaben zum an der Maschine entstandenen Sachschaden sind erst nach Besichtigung der Bedruckungsmaschine durch den Hersteller möglich. (Update: 13:49 Uhr)
Radio einschalten Ihr Spot bei uns Glasklarer Empfang Datenschutz/Impressum