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Landrat Anton Klotz und Klimaschutzmanager Simon Steuer beim Strom tanken
(Bildquelle: Landratsamt, Brigitte Klöpf)
 
Oberallgäu
Donnerstag, 17. November 2016

Bundesumweltministerium fördert 22 Kommunen

Oberallgäu ist Klimaschutz-Vorreiter

22 Kommunen in ganz Deutschland werden mit Förderung des Bundesumweltministeriums einen Klimaschutz-Masterplan entwickeln und umsetzen. Die sogenannten Masterplan-Kommunen vereint das Ziel, ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 um 95 Prozent zu senken und ihren Endenergieverbrauch gegenüber 1990 zu halbieren. In Bayern gehört der Landkreis Oberallgäu zu den geförderten Regionen.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Die Vorreiter-Kommunen sind für uns starke Partner im Kampf gegen den Klimawandel. Sie stellen unter Beweis, dass eine langfristige Entwicklung zu 100 Prozent Klimaschutz machbar ist. Die Kommunen müssen dafür ihre Bürgerinnen und Bürger und die lokalen Unternehmen einbeziehen und mit ihnen an einem Strang ziehen.“

Zu dem Projekt in Bayern sagte Hendricks: „Der Landkreis Oberallgäu besticht durch seine langjährige und hervorragende Zusammenarbeit im Klimaschutz zwischen Landkreis und kreisangehörigen Kommunen. Als attraktiver Tourismusstandort hat die Masterplan-Kommune Ausstrahlungskraft in die ganze Welt.“

Die 22 neuen Masterplan-Kommunen werden über vier Jahre hinweg mit einer Förderung von insgesamt 12 Millionen Euro im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums unterstützt und intensiv begleitet. Mit ihren ambitionierten Klimaschutzzielen entfalten sie als Leuchttürme im kommunalen Klimaschutz große Ausstrahlungswirkung.

In ihrem ersten Projektjahr werden die Masterplan-Kommunen einen Masterplan erstellen, der ihnen den Weg zur Dekarbonisierung der lokalen Wirtschaft und Gesellschaft bis 2050 aufzeigt und Maßnahmen zur kurz-, mittel- und langfristigen Umsetzung vorgibt. Mit ihrem Förderantrag haben die Masterplan-Kommunen einen Beschluss ihres höchsten Gremiums vorlegt, der die Masterplan-Ziele bekräftigt.

Herzstück sind die Masterplanmanagerinnen und -manager, die dafür Sorge tragen, dass in der Projektlaufzeit sowohl innerhalb als auch außerhalb der Verwaltung Strukturen geschaffen werden, die den Klimaschutz in der Kommune etablieren. Für den Landkreis Oberallgäu hat Simon Steuer als Masterplanmanager die Arbeit aufgenommen. „Ich freue mich, in den kommenden Jahren Ansprechpartner für alle Ideen in den Bereichen Energie und Klimaschutz im Oberallgäu zu sein“, sagt Simon Steuer und weiter „Die vielen bestehenden Initiativen auf kommunaler und privater Ebene gilt es zu unterstützen und zu vernetzen“.

Die 22 neuen Masterplan-Kommunen sind: Region Flensburg/Amt Eggebek, Landeshauptstadt Kiel, Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Landkreise Hameln-Pyrmont mit Schaumburg und Holzminden, Flecken Steyerberg, Stadt Emden, Landkreis Lüchow-Dannenberg, Zweckverband Großraum Braunschweig, Landeshauptstadt Potsdam, Landeshauptstadt Magdeburg, Kreis Lippe, Stadt Rietberg, Stadt Beckum, Stadt Münster, Landkreis Gießen, Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen, Landeshauptstadt Mainz, Landkreis Cochem-Zell, Stadt Kaiserslautern, Verbandsgemeinde Birkenfeld, Landeshauptstadt Stuttgart und Landkreis Oberallgäu.


Tags:
Klimaschutz Umwelt Elektro Förderung



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