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Die e-con AG wurde von Wirtschaftssekretär Jsoeph Pschierer (Mitte) ausgezeichnet.
(Bildquelle: AllgäuHIT)
 
Memmingen
Freitag, 15. Juli 2016

e-con AG in Memmingen ausgezeichnet

Energieberatung wird "Gestalter der Energiewende"

Satte 18.320 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr und somit 91 Hektar an geretteter Regenwald-Fläche dank umweltfreundlicher und innovativer Energiekonzepte: Dafür wurde jetzt die e-con AG, ein Unternehmen der Alois Müller Gruppe mit Sitz in Memmingen, vom Bayerischen Wirtschaftsministerium als „Gestalter der Energiewende“ ausgezeichnet.

„Nachhaltige Energieversorgung und -speicherung sind zentrale Zukunftsaufgaben und die größten Herausforderungen unserer Zeit. Mit ihren beeindruckenden Energiekonzepten hat die e-con AG die Menschen in ihrem unmittelbaren Umfeld für die Energiewende begeistert und eindrucksvoll gezeigt, wie diese Herausforderung gemeistert werden kann“, erklärte Bayerns Wirtschafts- und Energiestaatssekretär Franz Josef Pschierer, als er die „Gestalter“-Plakette im Rahmen einer Feierstunde in Memmingen an Sascha Fuchs (Vorstand) und Andreas Müller (Aufsichtsrat) von der e-con AG überreichte.

„Mit ihren Projekten hat die e-con AG eindrucksvoll bewiesen, dass die Energiewende vor allem eins ist: eine Chance für unser Land und für jeden Einzelnen von uns. Denn sie bietet ein enormes wirtschaftliches Potenzial, spart Kosten und schafft Arbeitsplätze und bringt immer wieder technische Innovationen hervor“, lobte Pschierer.

„Wir freuen uns über diese großartige Auszeichnung. Seit Jahren stellen wir uns der großen Herausforderung ‚Energiewende‘  und helfen, dieses Mammut-Projekt engagiert und zielstrebig voranzutreiben. Egal, ob in Form von kleineren Einzellösungen oder komplexen Energie-Anlagen für unsere Kunden. Aber auch innerhalb unseres eigenen Unternehmens setzen wir auf umweltfreundliche Energiekonzepte und Nachhaltigkeit“, so Andreas Müller, Aufsichtsrat der e-con AG und Geschäftsführer der Alois Müller Gruppe.

Als Spezialist für Energiecontracting und -consulting entwickelt die e-con AG effiziente und nachhaltige Energiekonzepte, die ganz individuell an die Anforderungen vor Ort angepasst werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Heizen und Kühlen mit regenerativen Energien. Realisiert werden diese Konzepte dann von der Alois Müller GmbH (Memmingen) und der Alois Müller Produktions GmbH (Ungerhausen). „So können wir Lösungen aus einer Hand anbieten, die optimal aufeinander abgestimmt sind. Das ist ein enormer Vorteil für unsere Kunden“, erklärt Müller. Neben der Energie- ist auch die Kosteneffizienz ein entscheidender Faktor bei der Entwicklung jedes einzelnen Energiekonzepts. „Schließlich muss sich die Energiewende für unsere Kunden auch finanziell rentieren“, ist Sascha Fuchs überzeugt.

Nicht nur für die Controller, sondern auch für die Umwelt rechnen sich die Konzepte der e-con AG: Insgesamt 18.320 Tonnen CO2 werden so allein jedes Jahr eingespart, wenn man die Leistung der Nutzung von Heizöl gegenüberstellt. So werden Jahr für Jahr 91 Hektar Regenwald bzw. 152 Hektar Deutschem Wald geschützt.

Eines der erfolgreichen Leuchtturmprojekte der Energie-Spezialisten aus dem Allgäu ist die Arena des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg. Der FCA kickt im weltweit ersten CO2-neutralen Stadion. Das heißt, die Arena in Augsburg stößt kein CO2 aus und spart somit nicht nur 588 Tonnen pro Jahr an Treibhausgasen ein, sondern  jährlich auch 90.000 Euro an Energiekosten. Das sind 60 Prozent weniger als bei herkömmlichen Stadien. Das umweltfreundliche Energiekonzept der Augsburger Arena wurde daher auch vom Kompetenzzentrum Umwelt e.V. (KUMAS) mit dem KUMAS-Umweltpreis ausgezeichnet.

Weitere erfolgreiche Projekte der Alois Müller Gruppe sind unter anderem die innovativen, modernen Heiz-Kühl-Systeme mit Geothermie der Reisacher Gruppe an den Standorten Memmingen, Ulm und Landsberg, oder auch das zentrale Heizwerk im Memminger Industriegebiet Nord für die Firmen Dachser, Goldhofer und Pfeifer Seil und- Hebeltechnik, das die Nahwärmeversorgung mithilfe von Biomasse gewährleistet. Die Dachser Niederlassung in Memmingen profitiert zudem von einer Kraft-Wärme-Kälte-Koppelungsanlage (KWKK), die die Eigenversorgung des Unternehmens sicherstellt.

Dass die Alois Müller Gruppe die Energiewende so lebt wie kaum ein anderer, beweist sie mit der „Green Factory Allgäu“. Mit ihr nahm das Unternehmen vor drei Jahren die weltweit erste nahezu energieautarke Produktions- und Ausbildungshalle in Betrieb. Die High-Tech-Halle wurde unter anderem mit dem Marketingpreis des SHK-Handwerks (Sanitär, Heizung und Klima) sowie dem LEW-Innovationspreis 2015 ausgezeichnet. Das 2.800 m2 große Gebäude mit der ebenfalls 2.800 m2 großen Photovoltaikanlage kann nicht nur ganzjährig die Heizung und Kühlung betreiben, sondern deckt zusätzlich auch fast den gesamten Strombedarf für den Betrieb der Produktionsmaschinen. Energiekosten und der CO2-Ausstoß sinken damit auf Null.


Tags:
auszeichnung e-con AG gestalter energie



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