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ECDC Memmingen
(Bildquelle: ECDC Memmingen)
 
Memmingen
Donnerstag, 22. September 2016

Vorletztes Testwochende für den ECDC Memmingen

Für den ECDC Memmingen stehen am Wochenende erneut zwei Testpartien an, darunter mit dem Oberligist EV Lindau, der am Freitag zum Vorbereitungsspiel anreist, ein echter Gradmesser für die neue Saison. Am Sonntag gastieren die Indians dann in Kempten und lassen alte Derby-Gefühle wieder aufleben. Auch im Kader der Rot-Weißen hat sich noch eine Änderung ergeben. Verteidiger Felix Furtner wird in Zukunft nicht mehr für den ECDC auflaufen.

Nach der äußerst schwachen Vorstellung gegen Füssen in der vergangenen Woche wollen die Indians Wiedergutmachung betreiben, doch haben sie sich für dieses Unternehmen einen äußerst unangenehmen Gegner ausgesucht. Derbyrivale und Neu-Oberligist EV Lindau wird mit einem starken und ausgeglichenen Kader nach Memmingen reisen und das vorletzte Testspiel vor dem Start der neuen Saison sicherlich nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Lindauer kamen zuletzt immer besser in Fahrt und schlugen vergangene Woche die Sonthofen Bulls in deren Halle. Für Memmingens sportlichen Leiter Sven Müller aber kein Grund in Ehrfurcht zu erstarren: „Das letzte Wochenende verlief nicht nach Plan, nach dem guten Spiel in Waldkraiburg haben wir uns gegen Füssen indiskutabel präsentiert. Dafür gibt es keine Ausreden, dieses Wochenende erwarte ich ein anderes Auftreten“.Aber auch für die Gäste vom Bodensee verlief die Vorbereitung bisher nicht nach Plan. Durch die warmen Temperaturen konnte bislang noch kein Eis in der seitlich offenen Lindauer Eisarena präpariert werden, so dass die Islanders gezwungen waren auf fremde Hallen auszuweichen. Auch eine weitere Meldung sorgte in dieser Woche für Sorgenfalten beim Aufsteiger. So mussten sich die Lindauer bereits vor dem Start der Saison aus persönlichen Gründen von ihrem vielversprechenden Kontingentspieler Colin Mulvey trennen. Doch auch ohne ihn verfügt Lindau über einen ausgezeichneten Kader. Rund um ihre Topstürmer Zdenek Cech, Jiri Mikesz und Michal Mlynek verstärkten sie den Angriff mit dem DEL-erfahrenen Andreas Farny und Simon Klingler, die beide aus Ravensburg an den Bodensee wechselten. Auch in der Defensive wurde nachgelegt: So konnte Sonthofens Stammtorhüter Korbinian Sertl verpflichtet werden, der mit Josef Mayer den starken Rückhalt bilden soll. In der Abwehr setzt man weiter auf die Dienste der etablierten Kräfte, darunter der knallharte slovakische Verteidigers Lubos Sekula. Verstärkung sicherten sich die Lindauer mit der Verpflichtung von Sebastian Koberger (Tölz/OL) und dem Deutsch-Tschechen Petr Heider.

Ein weiterer Test für die GEFRO-Indians steht am Sonntag um 18:00 Uhr im Allgäu an, wenn der ECDC dann beim früheren Rivalen und jetzigen Landesligisten ESC Kempten gastiert und das altbekannte Derby früherer Zeiten wieder aufgefrischt wird. Das Team von Coach Jan Mühlberger, der auch schon die U19 des ECDC Memmingen trainierte und nun eine neue Herausforderung als Trainer im Seniorenbereich sucht, verfügt ebenfalls über eine neu formierte Mannschaft. Nach dem Abgang von Leader Nicolas Oppenberger zum Traditionsverein EV Füssen, verpflichteten die „Sharks“ mit dem tschechischem Stürmer Martin Zahora ihren Kontingentspieler. Mit Rückkehrer Denis Adebahr, Alexander v. Sigriz und weiteren bekannten Gesichtern, wie Ex-Indianer Alessandro Feldmeier, wollen die Allgäuer eine akzeptable Rolle in der diesjährigen Landesliga-Saison spielen. Darüber hinaus werden bei diesem Duell zahlreiche Erinnerungen an frühere Zeiten geweckt, als es regelmäßig zu harten und heißumkämpften Derbys gekommen ist.

Für die Indians ist dieses Wochenende, besonders das letzte Testheimspiel, ein wichtiger Gradmesser vor dem Beginn der neuen BEL-Saison, ehe am nächsten Wochenende noch einmal zwei Auswärtspartien (Buchloe und Füssen) anstehen.
Nicht mehr für die Memminger auflaufen wird Verteidiger Felix Furtner, von dem sich die Indians, in beidseitigem Einverständnis, getrennt haben. Er konnte die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen und wird sich nun eine andere Herausforderung suchen.
Ansonsten will der ECDC aber möglichst komplett in dieses Wochenende starten, lediglich Kapitän Jan Benda und Michael Simon sind nach ihren Verletzungen noch nicht wieder komplett ohne Beschwerden, über ihren Einsatz wird kurzfristig entschieden. Ebenso wird mit einem weiteren Einsatz von Testspieler Petr Krepelka verfahren.


Tags:
ECDC Testwochenende Eishockey Sport


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