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Pokal-Viertelfinale gegen Seligenporten und Kulttrainer Wettberg
28.03.2013 - 17:51
Der Lohn, der dem bayerischen Pokalsieger winkt, ist lukrativ: Nämlich ein Startplatz in der DFB-Pokal-Hauptrunde im Sommer mit den damit verbundenen Einnahmen.
Mit Antrittsprämie und Zuschauereinnahmen kommt das schnell eine sechsstellige Summe zusammen. Geld, das sowohl der FC Memmingen als auch der SV Seligenporten gut gebrauchen könnten. Beide Fußball-Regionalligisten stehen sich am Ostermontag um 15 Uhr im BFV-Toto-Pokal-Viertelfinale in der Memminger Arena gegenüber. Der Sieger steht im Halbfinale und wäre nur noch zwei Siege vom großen Geschäft entfernt.

Trainerlegende Karsten Wettberg ist mit Seligenporten momentan auf Abschiedstour. Der 71-jährige hört zum Saisonende auf, weil ihm der Stress zu groß wird. Zum jedem Training ist er mehrmals wöchentlich hin und zurück 260 Kilometer zwischen Seiner Wohnung und Arbeitsstätte unterwegs. Das will sich der „König von Giesing“, wie ihn die Sechziger einst tauften, nicht mehr antun – zumal auch noch eine Knieoperation ansteht. Zigmal hat er mit dem FC Memmingen die Klingen gekreuzt, als Trainer bei verschiedenen Klubs. Man kennt und versteht sich.

Natürlich will sich der ehrgeizige Wettberg aus Seligenporten gebührend verabschieden. Nachdem beim Vorrunden-Spitzenclub nach der Winterpause in den Punktspielen etwas Sand im Getriebe ist, wäre natürlich der Erfolg im Pokal eine schöne Erfolgs-Alternative. Mit 41 Punkten sollte in der Regionalliga nach unten nichts mehr anbrennen, allerdings geht vermutlich auch nach oben nicht mehr viel. Der FV Illertissen wird sich die bayerische Amateurmeisterschaft nicht mehr streitig machen lassen wollen. Mit diesem Titel als bestplatzierter Amateurverein ist, wie berichtet, der zweite bayerische Startplatz im DFB-Pokal verbunden. Weil da nichts mehr geht mutmaßt FCM-Trainer Esad Kahric, „dass Seligenporten deshalb alles versuchen wird, im Pokal weiterzukommen. Aber das wollen wir auch“.Wie vermeintlich spielstärkere Mannschaften geschlagen werden können, haben die Memminger mit dem Achtelfinalsieg im Herbst gegen Illertissen sich selbst schon bewiesen.

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