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Amokalarm-Prozess: Zeugen bestätigen Tötungsabsicht des 15-jährigen Täters
22.01.2013 - 15:23
Das Gericht hat die Beweisaufnahme im Verlauf des heutigen Sitzungstages fortgesetzt. Insgesamt wurden bisher 9 Zeugen vernommen.
Zuerst wurden 5 Mitschüler/innen des Angeklagten zur Bedrohungssituation im Bus und in der Schule vernommen. Diese haben bestätigt, dass der Angeklagte damit gedroht hat, seine bisherige Freundin und mehrere Lehrer umbringen zu wollen. Außerdem haben die Zeugen bestätigt, dass er auch sie mit Erschießen bedrohte, falls sie jemanden etwas über die von ihm mitgeführten Waffen sagen sollten.

Die Mitschüler waren eingeschüchtert. Sie überlegten zwar, wie sie ggf. jemanden verständigen könnten, konnten dies aber nicht umsetzen.

Eine an der Schule tätige Lehrerin bestätigte ihre Bedrohung durch den Angeklagten im Bereich der Mensa. Ein weiterer Lehrer schilderte das Verhalten des Angeklagten in seiner Klasse. Einer der als Zeugen vernommenen Polizeibeamten stellte die Spurenlage in der Lindenschule dar.

Ein weiterer Polizeibeamter hatte mit dem Vater des Angeklagten Nachschau im Elternhaus gehalten. Er bestätigte, dass der Vater mit dem Zahlencode den Schlüsseltresor – dessen Code ja zuvor vom Angeklagten verändert worden war - nicht öffnen konnte und den Waffenraum dann nur mit Hilfe eines versteckten Zweitschlüssels öffnen konnte. Es wurde dann festgestellt, dass die drei vom Angeklagten mitgenommenen Waffen und insgesamt 350 Schuss Munition fehlten.

Die Beweisaufnahme wird zur Stunde noch mit der Einvernahme weiterer Polizeibeamter fortgesetzt.

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